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CAPTAIN ABU RAED

CAPTAIN ABU RAED

Regie Amin Matalqa

Kritiken • CAPTAIN ABU RAED

12. März 2009 | CAPTAIN ABU RAED • Kritik • Die Tageszeitung

Für Andreas Busche hat der Film mit seiner Grundstimmung zwischen Melancholie und Aufbruch, vereinzelten gesellschaftskritischen Tönen und Empathie erzeugenden Figuren beim (westlichen) Publikum "offensichtlich einen Nerv getroffen. Das mag an einem Umstand liegen, der auch im internationalen Kino immer noch ein Glücksfall ist: überzeugende kindliche Laiendarsteller, die tapferer als die Erwachsenen die Härten des Alltags erdulden. Mit einem Lächeln in diesen ernsten Gesichtern (dank jahrelanger Misereor- und Benetton-Kampagnen inzwischen selbst ein Klischee) wäre die Geschichte eines jeden Filmlandes um ein paar denkwürdige Kinomomente reicher."

11. März 2009 | CAPTAIN ABU RAED • Kritik • arte.tv

Der deutsche Kameramann Reinhart Peschke hat klare, schlichte Bilder voller Schönheit gefunden, lobt Nana A.T. Rebhan. "Nun gut, auch das Ende ist eine arabische Version des Traums "vom Tellerwäscher zum Millionär", die man nicht unbedingt toll finden muss. Da gelingt es doch gerade dem geschlagenen und gebeutelten Murad, Pilot zu werden, obwohl er Captain Abu Read sofort enttarnte, weil er ahnte: "Leute wie wir werden keine Piloten." Aber CAPTAIN ABU RAED ist eben doch ein Märchen - ein sehr sehenswertes. Es ist zudem der erste Film aus Jordanien, der weltweit im Kino startet. Auch für den Regisseur Amin Matalqua - der erst in zweiter Laufbahn Film studierte - ist ein Traum wahr geworden."

10. März 2009 | CAPTAIN ABU RAED • Kritik • br-online.de

Gefühlvoll nennt Gregor Wossilus den Film. Er sah "einen Film über die Macht der Fantasie, über Hoffnung und die Notwendigkeit von Träumen gedreht. Getragen vom sanften Spiel des wundervollen Nadim Sawalha in der Hauptrolle - er verleiht dem Ganzen stets Glaubhaftigkeit - findet der Film Schönheit und Wahrhaftigkeit im Kleinen, Alltäglichen. ... Dieser Film ist ein wunderschönes Kleinod, dass mit der jordanischen Metropole Amman zudem für frische visuelle Eindrücke sorgt. Ein kleiner, ganz großer Film!"

10. März 2009 | CAPTAIN ABU RAED • Kritik • kinofenster.de

Amin Farzanefar ist angetan über den ersten jordanischen Film, der ein internationales Publikum erreicht. "Dabei sind seine Themen über kulturelle Grenzen hinweg verständlich, können aber wie auch die Frage ihrer globalen Gültigkeit im Unterricht diskutiert werden: Wie unterscheiden sich im Vergleich zu Deutschland etwa die Konzepte von Kindheit und Erwachsenwerden? Welche Rolle spielen Bildung und Schulbesuch? Was erfährt man im Film über die sozialen Rollen von alten Menschen, Frauen und Kindern? Welche Rechte haben insbesondere Kinder? Und nicht zuletzt geht es im Film auch um die Kraft des Träumens."

05. März 2009 | CAPTAIN ABU RAED • Kritik • film-dienst 06/2009

Qualitäten eines Meisterwerks entdeckt Stefan Volk. "Der deutsche Kameramann Reinhart Peschke fängt diese Bandbreite in ruhigen, aber dynamischen Bildern ein. Anfangs herrscht eine lyrische, sonnendurchflutete Fotografie mit gemächlichen Fahrten und harmonischer Montage vor. Später aber bricht die Realität auch optisch in gelegentlich dunkleren, unruhigeren Bildern und schnelleren, ruppigeren Schnitten über den Film herein – ohne seine menschenfreundliche und sanftmütige Grunderzählhaltung dadurch in Frage zu stellen. Aus einer dezidiert innerarabischen Perspektive erschafft Autorenregisseur Amin Matalqa auf diese Weise einen Film, der die Kraft und Reife eines Meisterwerks besitzt."

01. März 2009 | CAPTAIN ABU RAED • Kritik • filmz.de

Linksammlung des Films.

01. März 2009 | CAPTAIN ABU RAED • Kritik • programmkino.de

Für Luitgard Koch besticht der Film "vor allem durch sein perfektes Gespür für die Balance zwischen feinem Humor und Sozialdrama. Sein poetisches Plädoyer für Zivilcourage und den Glauben an die eigene Kraft transportiert keinesfalls die amerikanische Hollywoodlegende vom Tellerwäscher zum Millionär als zentrale Botschaft der Geschichte. Vielmehr gelingt dem 32jährigen, ohne belehrend zu sein, eine humanistische Hommage an unmittelbare Menschlichkeit. Allein deshalb bleibt der Film, den eine 90-Personen-Crew aus 14 verschiedenen Nationalitäten stemmte, glaubwürdig. Obwohl in der letzten Einstellung dieses modernen Kinomärchens der erwachsene Murad tatsächlich als Pilot am Flughafen in Amman steht."

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