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UNDERWORLD: AUFSTAND DER LYKANER

UNDERWORLD: AUFSTAND DER LYKANER

Regie Patrick Tatopoulos
Kinostart 26.02.2009

Kritiken • UNDERWORLD: AUFSTAND DER LYKANER

26. Februar 2009 | UNDERWORLD: AUFSTAND DER LYKANER • Kritik • Berliner Zeitung

Schon in Len Wisemans UNDERWORLD-Filmen galt das Primat der Form über den Inhalt, konstatiert Sascha Westphal. "Doch ihre oft monochromen und immer extrem stilisierten Bilder fügten sich zu einem ästhetischen wie atmosphärischen Ganzen zusammen, aus dem schließlich sogar Emotionen erwuchsen. Davon kann bei Patrick Tatopoulos nicht mehr die Rede sein. Das ewige Cyanblau, in das er beinahe jede Einstellung taucht, erweist sich als das offensichtlichste Symptom einer durchgängigen visuellen Monotonie, die durchaus der Einfallslosigkeit der billigen Melodramatik des Films entspricht."

26. Februar 2009 | UNDERWORLD: AUFSTAND DER LYKANER • Kritik • artechock.de

Biopolitik mit eher schlichter Action sah Rüdiger Suchsland. Der Film "ist primär ein actionsgetränktes, kurzweilig inszeniertes Fantasy-Spektakel. Alles ist rasant, solide gemacht, keineswegs ärgerlich. Die Stärken des Films liegen in seiner Inszenierung. Sie ist aber auch ein bisschen langweilig, zumal der dritte Film auf seine früheren gezielten stilistischen Übertreibungen verzichtet. Die Hauptschwäche ist seine Vorhersehbarkeit. Eine ironische Brechung fehlt ebenso wie umgekehrt Mut und Lust zum Pathos."

26. Februar 2009 | UNDERWORLD: AUFSTAND DER LYKANER • Kritik • Der Tagesspiegel

Oliver Naatz findet die ganze Sache überflüssig. "Die von christlicher Symbolik durchsetzte Story bietet mit Lucian ein heikles Jesus-Moses-Spartacus- Derivat. Den Sklavenhalskragen trägt er wie eine runtergerutschte Dornenkrone, statt des Meeres teilt er die Bettstatt mit Sonja – und sein versklavtes Volk führt er nach erbärmlicher Hügelpredigt wider den Unhold. Das arg blaustichige Gedöns langweilt nur."

26. Februar 2009 | UNDERWORLD: AUFSTAND DER LYKANER • Kritik • Der Westen

Etwas wirklich Besonderes gibt hier laut Rolf Pfeiffer nicht. "Man muss diese Art von Geschichten und Filmen sehr mögen, dann mag man vielleicht auch diese neueste Hervorbringung. Hinsichtlich der Stunts, der Kampf- und Trickszenen setzt sie aber keine besonderen Akzente. Und wenn man in diesem von Anfang bis Ende schrecklich düsteren Film mal das Licht anmachen würde, wäre das auch noch deutlicher zu sehen."

22. Februar 2009 | UNDERWORLD: AUFSTAND DER LYKANER • Kritik • Der Westen

Edda Bauer "mag es kaum glauben, aber dieses seltsam mystische Gemisch wirkt: Trotz mäßig guter Computereffekte. Dafür überzeugen die ungewöhnlichen Perspektiven, aus denen sie festgehalten wurden. Trotz der blutigen Auspeitsch-Szenarien, die in punkto Brutalität an Mel Gibsons DIE PASSION CHRISTI erinnern. Was den Unterschied macht, sind die fehlenden religiösen Botschaften. Wer sowas mag und dabei nicht zwangsläufig an Tony Blair denken muss, wird sich in dieser Unterwelt richtig wohl fühlen."

22. Januar 2009 | UNDERWORLD: AUFSTAND DER LYKANER • Kritik • critic.de

Sascha Keilholz findet den Film eher unterkomplex. "Die Plot-Reduktion lässt sich schon daran erkennen, dass überhaupt nur eine handvoll Sprechrollen auszumachen ist. Die Geschichte läuft in äußerst geraden und vorhersehbaren Bahnen, ohne dabei zu langweilen. Trotz des Schauplatz- und Zeitwechsels bleibt sich die Reihe optisch treu. UNDERWORLD: AUFSTAND DER LYKANER (UNDERWORLD: AUFSTAND DER LYKANER Trailer) spielt ausschließlich in der naturgemäß düsteren Vampirburg und im nächtlichen Wald, beiderorts kommt es zu Auseinandersetzungen, die wie gewohnt mit gepflegter Brutalität ausgetragen werden."

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