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REICH MIR DEINE HAND

REICH MIR DEINE HAND

Regie Pascal-Alex Vincent
Kinostart 26.02.2009

Kritiken • REICH MIR DEINE HAND

26. Februar 2009 | REICH MIR DEINE HAND • Kritik • Berliner Zeitung

Philipp Bühler stellt eine Hypothese auf: Was, wenn wir es mit einem eingebildeten Zwilling zu tun haben? "Der Film gewinnt an Spannung und Kontur, zieht man diese Möglichkeit in Betracht. Die traumhaft-ätherischen Spiegelungen an der Natur und dem jeweils anderen werden etwas plausibler. Vielleicht aber ist der Weg des Zwillings zum eigenen Selbst letztlich doch schwieriger, als es sich der Einzelmensch vorzustellen vermag."

26. Februar 2009 | REICH MIR DEINE HAND • Kritik • Der Tagesspiegel

Laut Michael Meyns will der Regisseur "unterschwellig erzählen und ganz viel implizieren. Manchmal gelingt das gut, es entstehen evokative Szenen in den Weiten der Landschaft, aber meistens ist es zu vage und unbestimmt, um die angelegten inneren Konflikte nach außen zu transportieren. Undeutlich."

25. Februar 2009 | REICH MIR DEINE HAND • Kritik • epd-film 04/2009

Wie viele Debütfilme ist auch dieser laut Raimund Gerz sehr ambitioniert. "Die Wortkargheit und mimische Unbeweglichkeit der Hauptdarsteller geht dabei allerdings auf Kosten der psychologischen Plausibilität und bremst das Anfangstempo des Films ab, ebenso die ermüdende schematische Strukturierung der Handlung durch die diversen amourösen Begegnungen. So mutet das, was als eine "Geschichte um das Erwachsenwerden" gedacht war, die sich mit der Frage befasst "Wie wird ein Mensch zum Individuum?" (Pascal-Alex Vincent), bisweilen eher wie eine Studie über Autismus an."

23. Februar 2009 | REICH MIR DEINE HAND • Kritik • critic.de

Für Thorsten Funke hat der Film "schöne Momente und einen ruhigen, getragenen Rhythmus, der in einem Kurzfilm wohl als lyrisch empfunden würde. Aber er findet kein Maß für die Abbildung einer intensiven Zweierbeziehung, die somit einen Dritten – den Zuschauer – ausschließt."

22. Februar 2009 | REICH MIR DEINE HAND • Kritik • film-dienst 05/2009

Hans Messias ist enttäuscht. Der Film gibt sich "äußerst wortkarg und versucht, Gefühle und Stimmungen nicht im Dialog, sondern durch (Scope-)Bilder auszudrücken. Das, was kunstsinnig sein will, wirkt über weite Strecken gekünstelt; Überblendungen und Doppelbelichtungen werden inflationär eingesetzt. Die Geschichte selbst, die mit einer kurzen Zeichentricksequenz eingeleitet wird, dabei aber die Handlung im Zeitraffertempo vorweg nimmt, entpuppt sich als reines Kunstprodukt. Das liegt auch daran, dass keine Figur charakterliche Konturen erhält,sondern alle mehr oder minder als Schablonen agieren, die den vorgezeichneten (Trennungs-)Weg der Zwillinge markieren."

01. Februar 2009 | REICH MIR DEINE HAND • Kritik • filmz.de

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