| Regie | Sebastian Niemann |
| Kinostart | 26.02.2009 |
Wie Philipp Bühler feststellt: "Die Parodie braucht das wahre Leben nicht. Glaubt sie zumindest. Der Gag setzt den nächsten Schuss. Er darf auch mal danebengehen bei Kräften wie Nora Tschirner mit ihrer sehr eigenen, sehr charmanten Auffassung von Schauspiel. Oder Rick Kavanian, der sich trotz seiner pointenfixierten Mimik auch tapfer ins Ziel bringt. Es gibt keinen rechten Grund dafür, aber irgendwie ist dieser Verhau von Film, in all seiner Harmlosigkeit, noch immer sympathischer als vergleichbare Produkte der deutschen Kinokomik."
Ganz nett, aber auch nicht gerade elegant ins Ziel gekalauert, resümmiert Michael Kohler. "Überhaupt wird MORD IST MEIN GESCHÄFT, LIEBLING (
) unterhaltsamer, je länger er dauert, wobei man sich fragt, welches schleichende Gift da eigentlich die Widerstandskräfte erlahmen lässt? Vielleicht liegt es daran, dass Christian Tramitz ständig von seinem "Schatzi" auf dem Handy angerufen wird und der Klingelton der mit Abstand lustigste Running-Gag des Films ist. Oder einfach an Nora Tschirner: Die ist immer am besten, wenn sie schmollen darf, und das darf sie bei Niemann beinahe die ganze Zeit."
Maurice Lahde wünscht Nora Tschirner mal wieder eine richtige Rolle. "Was bleibt, sind ein paar lustige Einzelszenen und jede Menge flacher Klamauk. ... Trotz zahlreicher Actioneinlagen fehlt dem Film auch jeder Mut zum Exzess, der sich bei dem Stoff um verliebte Auftragskiller und rachsüchtige Mafiosi doch so angeboten hätte. Gelegentliche schwarzhumorige Einlagen bleiben ebenso handzahm und familienkompatibel wie die seltenen Einblicke in Tonis mörderisches Handwerk. Immerhin, an einer Stelle wird die Quadriga vom Brandenburger Tor gestürzt. Die gewagteste Szene des Films – kein Scherz!"
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