Inhalt • LOVE EXPOSURE
Yu ist eigentlich ein braver Schüler, der um die Aufmerksamkeit seines Priester-Vaters jedoch mit kleineren und größeren begangenen Sünden buhlt. Vor allem sexuelle Entgleisungen scheinen den Vater besonders zu verärgern. Als er bei einem seiner voyeuristischen Streifzüge auf seine große Liebe Yoko trifft, wird es kompliziert: Sie ist die Tochter der Affäre seines Vaters, die von nun an mit ihm unter einem Dach lebt. Als seine ganze neue Familie von einer wahnsinnigen Sekte gekidnappt wird, beginnt für Yu der große Kampf um seine Liebe.
Kritik • LOVE EXPOSURE • 12. Februar 2009 • Frankfurter Rundschau
Heike Kühn kam der Film "nach zwei, drei Stunden wie ein Fluch vor, aber vom Vergessen ist er nun wirklich nicht bedroht. Der Film zeigt die Kehrseite von Funahashi Atsuhis Hoffnung. Frech, monströs, vulgär und komisch, spielt sich ein in traditionellen Kong-Fu-Künsten und postmoderner Überdrehung ebenso begabtes Schauspielteam durch unwahrscheinlich wahrscheinliche Verfallsszenarien. ... Wer nie gezwungen war, sich quietschbunte Zeichentrickfilme anzuschauen, in denen eine japanische Version von Heidi mit großen Augen Kinderschänderland entdeckt, bevor sie sich von einem Hund zum Orgasmus verhelfen lässt, dem kann LOVE EXPOSURE (
) einen angemessen grotesken Eindruck von der Bandbreite japanischer Obsessionen vermitteln."