Inhalt • MARY & MAX
Kommen die Babys in Amerika aus Cola-Dosen? Oder aus Bierkrügen wie in Australien? fragt Mary ihren Freund Max. Der weiß prompt die Antwort: Babys kommen in Amerika aus Eiern, die je nach Religionszugehörigkeit von Rabbinern, katholischen Nonnen oder Prostituierten gelegt werden. Das ist der Auftakt für eine ganz besondere Freundschaft zwischen zwei genialen Antihelden: Mary und Max.
Crew • MARY & MAX
Regie: Adam Elliot
Verleih/Copyright: MFA
Kritik • MARY & MAX • 03. August 2010 • programmkino.de
Ungemein kurzweilig und unterhaltsam ist der Film für Marcus Wessel. "Das liegt vornehmlich an Adam Elliots Blick für Details, seiner Liebe für die Figuren und die klassische Stop-Motion-Technik. Letztere verleiht MARY & MAX (
) einen – im positiven Sinn – durchaus altmodischen, nostalgischen Look, über den sich ein unmittelbarer Zugang zu den beiden Titelhelden ergibt. Hier scheint kein Computer mit gigantischer Rechenleistung zwischen ihnen und uns zu stehen. Das stringente Farbkonzept, bei dem Marys und Max’ Welt von Adam Elliot in jeweils unterschiedliche Braun- und Grautöne getaucht und um einzelne rote Farbtupfer ergänzt wurde, funktioniert zudem als unverwechselbarer Fingerabdruck."