Inhalt • MARY & MAX
Kommen die Babys in Amerika aus Cola-Dosen? Oder aus Bierkrügen wie in Australien? fragt Mary ihren Freund Max. Der weiß prompt die Antwort: Babys kommen in Amerika aus Eiern, die je nach Religionszugehörigkeit von Rabbinern, katholischen Nonnen oder Prostituierten gelegt werden. Das ist der Auftakt für eine ganz besondere Freundschaft zwischen zwei genialen Antihelden: Mary und Max.
Crew • MARY & MAX
Regie: Adam Elliot
Verleih/Copyright: MFA
Kritik • MARY & MAX • 14. März 2010 • filmsprung.ch
"Dieser liebevoll schräge Humor ist wohl notwendig, denn eigentlich ist das Schicksal dieser beiden fragilen Figuren äusserst betrüblich. Adam Elliot beweist aber derart zielsicheres menschliches Gespür, dass selbst die erschütterndsten Momente mit einem weinenden und einem lachenden Auge überstanden werden. Obschon ich das Konzept der Liebe nicht ganz begreifen kann, so bin ich wenigstens im Gegensatz zu Max in der Lage, ganz ungeniert zu weinen, etwa wenn Max sich dagegen wehrt, als behindert und beschädigt bezeichnet zu werden und sich wünscht, dass er richtig weinen könnte."