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MARY & MAX

MARY & MAX

Regie Adam Elliot
Kinostart 26.08.2010

Kritiken • MARY & MAX

26. Juli 2010 | MARY & MAX • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Robert Zimmermann ist begeistert. "Die Jahrzehnte währende Brieffreundschaft der zwei Außenseiter reichert der Film mit einem aberwitzigem Reichtum an skurrilen Ideen, Anekdoten, Allegorien und Lebensweisheiten an, wodurch nichts Geringeres gelingt als eine mal bitter-satirische, mal humorvoll-melancholische Parabel von der Schönheit und auch der Hässlichkeit des Lebens. Und das dies abseits jedweder Larmoyanz oder moralischer Imperative gelingt, ist die große Leistung dieses berührenden Films."

08. November 2010 | MARY & MAX • Kritik • Mary & Max

Mehr Trailer und mehr Bilder zu MARY & MAX auf trickfilm-zeit.de

27. August 2010 | MARY & MAX • Kritik • Die Tageszeitung

Thomas Groh lobt den Regisseur. Er "erzählt die so miteinander verquickten Geschichten zweier beschädigter Leben im Grunde wie ein optisch erweitertes Hörbuch. Auch mit geschlossenen Augen lässt sich der Geschichte dank der Ausführungen im Voice-Over folgen, doch brächte man sich so um den enormen optischen Ideenreichtum, mit dem Elliot seine hüben braune, drüben graue Welt entfaltet, vollkleckst und liebevoll ins bittersüß Skurrile verrückt."

26. August 2010 | MARY & MAX • Kritik • Berliner Zeitung

Der Knetfilm MARY & MAX (MARY & MAX Trailer) von Adam Elliot ist ergreifend menschlich und lachtränenkomisch, findet Barbara Weitzel. "Dieses Wunder einer Freundschaft durchläuft alle Stufen, und der Zuschauer bangt, wird von Gänsehäuten überschauert und von Lachen geschüttelt. Man kann nicht anders, als diese beiden Knetfiguren, ihre Nachbarn, Verwandten und Gegner als Menschen zu begreifen. Ihr urkomisches und zum Verzweifeln vertrautes Strampeln kommt der Welt und dem Leben außerhalb des Kinosaales näher als viele Dokumentarfilme."

26. August 2010 | MARY & MAX • Kritik • Der Tagesspiegel

Michael Schulz ist begeistert. Mary und Max hebt der Regisseur "schon durch die Vielzahl ihrer Schicksalsschläge aus der Masse heraus. Gerade weil so viele Höhen und Tiefen dargestellt sind, funktioniert MARY & MAX (MARY & MAX Trailer) prächtig als Parabel auf die Herausforderungen und Nöte des menschlichen Lebens. Die Traurigkeit des Stoffes wird nur durch die Form des Knetfigurenfilms abgefangen – die skurrilen und witzigen Details einer akribisch gebastelten Welt."

26. August 2010 | MARY & MAX • Kritik • Der Spiegel

Die ist ein Film über eine Freundschaft - tragisch, komisch, schön, schreibt Daniel Sander. MARY & MAX (MARY & MAX Trailer) "ist ein Film für Erwachsene, nicht für Kinder. Der Humor ist sanft und die Bilder voller Phantasie, aber die Geschichte hat es manchmal in sich. Tod, Einsamkeit, Krankheit und Alkoholismus sind Thema, ebenso wie Selbsthass und Selbstmord. Die Erzählerstimme, die durch das Leben der beiden Außenseiter leitet, bleibt immer warm und optimistisch, aber sie spart auch nicht aus, wie grausam das Leben sein kann."

25. August 2010 | MARY & MAX • Kritik • filmgazette

Sven Jachmann blieb das Lachen im Halse stecken. "Die Arglosigkeit in ihrem Handeln ist Segen und Fluch, für die Figuren und für den Zuschauer ebenso. Dieser Eindruck erhöht sich noch dank des voice over-Erzählers, dessen allwissender, nonchalanter und gleichfalls beruhigender Tonfall selbst den düstersten Situationen eine durchaus heitere Note zuführt. Und so verbinden sich in der Erzählung konsequent zwei disparate Elemente: der harte Realismus eines Mike Leigh mit seiner Vorliebe für zwangsgestrandete Outsider, die notgedrungen an einer asozialen Welt scheitern müssen und die plastilingeronnene Stop Motion-Anarchie der Aardman Company – eine wirklich betörende Symbiose."

24. August 2010 | MARY & MAX • Kritik • br-online

Wunderbar unkonventionell findet Christina Raftery den Knetfilm. " "MARY & MAX (MARY & MAX Trailer) ist ein Film über die Verwirrung des Lebens sowie Anerkennung und Mitgefühl, die sich über Andersartigkeit hinwegsetzen. Das kann mitunter brutal werden, der Film spart nicht mit traurigen und bestürzenden Momenten. Letztendlich zeigt er anhand der Weltsicht der beiden Sonderlinge aber vor allem, wie wunderbar verschieden, exzentrisch und liebenswert Menschen sein können - mit Mut zur Hässlichkeit und damit als Gegenentwurf zur bunten Überdrehtheit konventioneller Animationsfilme. Fazit: Rührendes, zeitweise durchaus dunkles, von unglaublichen Ideen übersprudelndes Wunderwerk nicht nur für Trickfilm-Fans."

20. August 2010 | MARY & MAX • Kritik • film-dienst

Jörg Gerle sah einen zutiefst berührenden, fast schon lustigen Film. "Wort und Bild könnten dabei nicht diametraler sein und ergeben dennoch eine zutiefst harmonische Einheit. Entscheidend ist dabei, dass das Wort auf gleich hohem Niveau wie das Bild präsentiert wird. In der englischen Fassung ist das mit den Stimmen von Bethany Whitmore und Philip Seymour Hoffman sowie dem immens wichtigen Erzähler aus dem Off (Barry Humphries) genial gelungen. Auch die deutsche Fassung hält dank Boris Aljinovic (Erzähler) Helmut Kraus (Max) und Valentina Bonalana (Mary) das vorgegebene Niveau. So lacht und weint man mit Mary und Max und hofft auf eine schöne Wendung – wohl ahnend, dass MARY & MAX (MARY & MAX Trailer) alles ist, nur kein Märchen!"

10. August 2010 | MARY & MAX • Kritik • schnitt.de

Edda Bauer ist durchaus angetan. "Bizarre Knetfiguren mit großen Knopfaugen sind der einzige Weg, um aus der grau-brau-nikotingelben Wirklichkeit wieder eine Metapher für etwas zu machen, das keine Dimensionen hat, weil es unendlich ist: Freundschaft, Liebe, das Leben an sich. Weil alle drei bei MARY & MAX (MARY & MAX Trailer) bis zum Bersten vorhanden sind, überstehen sie gemeinsam zwei Mütter, einen Lottogewinn, das Asperger-Syndrom und viele Schicksale am Rande, die oft ein langes und schmerzvolles, manchmal aber auch ein kurzes, schönes Ende nehmen."

05. August 2010 | MARY & MAX • Kritik • kinofenster.de

Besonders im Kunst- und medienkundlichen Unterricht bietet sich laut Reinhard Middel "eine filmsprachliche Analyse der Animationskunst an, auch im Vergleich mit populären Stop-Motion-Technik-Filmen wie etwa der oben genannten Knetfiguren-Animation. Thematisch ergeben sich Fächer übergreifend gut erschließbare Zugangsmöglichkeiten zu Umfeld und Charakter der beiden Titelfiguren. Diese vermitteln auch interkulturell und intergenerationell perspektivenreiche Einsichten in den zentralen Themenkomplex Außenseiter – Freundschaft – Identität."

03. August 2010 | MARY & MAX • Kritik • programmkino.de

Ungemein kurzweilig und unterhaltsam ist der Film für Marcus Wessel. "Das liegt vornehmlich an Adam Elliots Blick für Details, seiner Liebe für die Figuren und die klassische Stop-Motion-Technik. Letztere verleiht MARY & MAX (MARY & MAX Trailer) einen – im positiven Sinn – durchaus altmodischen, nostalgischen Look, über den sich ein unmittelbarer Zugang zu den beiden Titelhelden ergibt. Hier scheint kein Computer mit gigantischer Rechenleistung zwischen ihnen und uns zu stehen. Das stringente Farbkonzept, bei dem Marys und Max’ Welt von Adam Elliot in jeweils unterschiedliche Braun- und Grautöne getaucht und um einzelne rote Farbtupfer ergänzt wurde, funktioniert zudem als unverwechselbarer Fingerabdruck."

02. August 2010 | MARY & MAX • Kritik • Filmbewertungsstelle Wiesbaden

"MARY & MAX (MARY & MAX Trailer) ist eine sehr gelungene Literaturadaption und gleichermaßen Poesie-Inszenierung. Bis ins Detail sind die Figuren und Bildhintergründe sorgfältig gestaltet. Musikalische Untermalung und wohlklingende Stimmen bereichern die ästhetische Gesamtwirkung. Das Ergebnis wurde von der FBW-Jury als besonders wertvoll eingeschätzt."

01. Juni 2010 | MARY & MAX • Kritik • Mary & Max oder Schrumpfen Schafe wenn es regnet?

Überblick zum Film auf moviepilot.de

14. März 2010 | MARY & MAX • Kritik • filmsprung.ch

"Dieser liebevoll schräge Humor ist wohl notwendig, denn eigentlich ist das Schicksal dieser beiden fragilen Figuren äusserst betrüblich. Adam Elliot beweist aber derart zielsicheres menschliches Gespür, dass selbst die erschütterndsten Momente mit einem weinenden und einem lachenden Auge überstanden werden. Obschon ich das Konzept der Liebe nicht ganz begreifen kann, so bin ich wenigstens im Gegensatz zu Max in der Lage, ganz ungeniert zu weinen, etwa wenn Max sich dagegen wehrt, als behindert und beschädigt bezeichnet zu werden und sich wünscht, dass er richtig weinen könnte."

05. November 2009 | MARY & MAX • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Susanne Ostwald ist hin und weg. Der Regisseur "erzählt von wirksamen und unwirksamen Strategien der Lebensbewältigung und davon, welche Irrwege das Streben nach Glück mitunter nimmt. Er setzt sich mit dem fragilen Gefüge der Freundschaft auseinander und zeigt deren Grenzen ohne Sentimentalität. Denn als Mary aus Mitleid handelt, bringt sie ihre Verbundenheit mit Max in Gefahr. Der Film umspannt die Zeit von zwanzig Jahren, während deren die zwei sich nie treffen – bis Mary eines Tages nach New York aufbricht. Schöneren Schmerz kann das Kino nicht bereiten."

14. Februar 2009 | MARY & MAX • Kritik • Begründung der Jury

"Sich einsam, unverstanden und ausgeschlossen fühlen – das waren die Hauptthemen der diesjährigen Wettbewerbsbeiträge bei Generation. Ein Film hat sich für uns daraus besonders hervorgehoben. Selbstironisch, liebenswert und einzigartig in seiner Ästhetik geht dieser Film auf entscheidende Fragen des Lebens ein. Wer bin ich und wieso, was bedeutet Freundschaft, wie finde ich meinen eigenen Weg und meine Liebe zu mir selbst. Fünf Jahre für fünf Sekunden Filmmaterial pro Tag haben sich ausgezahlt!"

14. Februar 2009 | MARY & MAX • Kritik • outnow.ch

"MARY & MAX (MARY & MAX Trailer) ist sowohl in der Idee als auch in der Machart vollauf gelungen. Die verstohlenen Tränen im Auge des Zuschauers am Ende rühren so nicht nur von der Rührung her, sondern auch von der einnehmenden Erkenntnis, eben einem kleinen filmischen Meisterwerk beigewohnt haben zu dürfen."

13. Februar 2009 | MARY & MAX • Kritik • Vanity Fair

"Adam Elliots abendfüllender Knetfigurenfilm ist nicht nur virtuos animiert und urkomisch, sondern auch hochintelligent, morbid, lebenslustig, suizidal, voller schräger Charaktere, seltsamer Schokoladesorten und toter Goldfische."

01. Februar 2009 | MARY & MAX • Kritik • Berlinale

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