Inhalt • MARY & MAX
Kommen die Babys in Amerika aus Cola-Dosen? Oder aus Bierkrügen wie in Australien? fragt Mary ihren Freund Max. Der weiß prompt die Antwort: Babys kommen in Amerika aus Eiern, die je nach Religionszugehörigkeit von Rabbinern, katholischen Nonnen oder Prostituierten gelegt werden. Das ist der Auftakt für eine ganz besondere Freundschaft zwischen zwei genialen Antihelden: Mary und Max.
Crew • MARY & MAX
Regie: Adam Elliot
Verleih/Copyright: MFA
Kritik • MARY & MAX • 10. August 2010 • schnitt.de
Edda Bauer ist durchaus angetan. "Bizarre Knetfiguren mit großen Knopfaugen sind der einzige Weg, um aus der grau-brau-nikotingelben Wirklichkeit wieder eine Metapher für etwas zu machen, das keine Dimensionen hat, weil es unendlich ist: Freundschaft, Liebe, das Leben an sich. Weil alle drei bei MARY & MAX (
) bis zum Bersten vorhanden sind, überstehen sie gemeinsam zwei Mütter, einen Lottogewinn, das Asperger-Syndrom und viele Schicksale am Rande, die oft ein langes und schmerzvolles, manchmal aber auch ein kurzes, schönes Ende nehmen."