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DER ROSAROTE PANTHER 2

DER ROSAROTE PANTHER 2

Regie Harald Zwart
Kinostart 12.03.2009

Kritiken • DER ROSAROTE PANTHER 2

12. März 2009 | DER ROSAROTE PANTHER 2 • Kritik • Frankfurter Rundschau

Das Problem dieser Gag-Parade ist laut Daniel Kothenschulte "sein Verhältnis zum großen Kino: Bei Blake Edwards war die Eleganz großer Juwelenräuber-Filme eine Selbstverständlichkeit. Die Leinwand war voller Glamour und konnte deshalb von Peter Sellers umso anarchischer verwüstet werden. Hier ist es umgekehrt. Das Bild ist flau, alles sieht etwas billig aus, selbst die großen Stars. Nur Steve Martin mit seinem feinen Menjou-Bärtchen im weißen Anzug sieht aus wie aus dem Ei gepellt. Aber pardon, das ist doch gar nicht sein Job! Er spielt doch Clouseau! Wo bleibt die Anarchie?"

12. März 2009 | DER ROSAROTE PANTHER 2 • Kritik • Der Tagesspiegel

Schöne Bilder, aufwändige Produktion in Paris und Rom, Blödelbarde Steve Martin in französischer Polizeiuniform und eine Bollywood-Schönheit sind die Höhepunkte in einem sonst faden Film, kritisiert Hüseyin Ince. "Der Film entstand größtenteils mit improvisierten Slapstick-Szenen. Spontaneität ist nicht kopierbar. Und Peter Sellers improvisierte in seinen Filmen viel, oft ohne es mit dem Regisseur abgesprochen zu haben."

10. März 2009 | DER ROSAROTE PANTHER 2 • Kritik • br-online.de

Margret Koehler sah eine schrille, aber immer familientaugliche Komödie. "Ein Slapstick folgt dem nächsten, und nicht jeder ist gelungen oder reizt zum Lachen. Sexuelle Anzüglichkeiten werden relativ ausgespart, dafür macht sich die Mannschaft heftig über den Papst lustig. Etwas altmodisch kommt das Ganze daher. Nett anzusehen Clouseaus Bemühungen, Nicole als Objekt der Begierde zu umgarnen, was ihm natürlich schwer fällt, so richtig komisch ist John Cleese als Clouseaus Vorgesetzter Dreyfus."

04. März 2009 | DER ROSAROTE PANTHER 2 • Kritik • critic.de

Nadja Ben Khelifa sagt es unumwunden: Der Film is "weder ein eigenständig interpretierter Beitrag, noch ein Remake, das die Figur des Inspektor Clouseau stimmig in die Jetztzeit übersetzt. Versuchte Levys Film noch eine schlüssige Handlung zu erzählen, vermag die zweiminütige Nacherzählung der Handlungszusammenhänge bei Zwart kurz vor Filmende die innere Logik des dürftigen Handlungsgerüsts auch nicht mehr zu retten. Das nur aus Marketingsicht wohlüberlegte Starvehikel verzichtet ansonsten auf eine nachvollziehbare Figurenkonstellation zugunsten einer Überzeichnung der Hauptfigur."

14. Februar 2009 | DER ROSAROTE PANTHER 2 • Kritik • Berliner Zeitung

Elegant inszeniert und glänzend gespielt nennt Jens Balzer die Fortsetzung. "Gilles Deleuze und Félix Guattari haben in ihrem Buch "Mille Plateaux" (1980) die Figur des rosaroten Panther bekanntlich als Symbol der postmodernen Dereferenzialisierung gedeutet; ein Signifikant, dessen Signifikat auf kein Reales verweist, sondern auf Serien, die aus Serien bestehen: unaufhörliche Wiederholung und Differenzierung des scheinbar Immergleichen. So ist es auch in dieser neostrukturalistischen Neuinterpretation."

14. Februar 2009 | DER ROSAROTE PANTHER 2 • Kritik • Der Tagesspiegel

Julian Hanich sah gelungenen Nonsens, der zudem die ganzen Probleme der Berlinale bundelt: Globalisierung, Zustandsbeschreibungen des Kapitalismus, Religion. "Ansonsten hat sich wenig verändert in den drei Jahren, seit Blake Edwards' "Rosarote Panther"-Reihe zu neuem Leben erweckt wurde: Der menjou bärtige Inspektor fährt weiter seinen roten Smart und stellt sich dabei immer noch genauso dumm an, wie’s die französische Polizei erlaubt. Seine Sekretärin Nicole macht sich weiter schüchtern an ihn ran. Und Steve Martin ist immer noch nicht Peter Sellers. Der Vorgänger bleibt unerreicht."

14. Februar 2009 | DER ROSAROTE PANTHER 2 • Kritik • Der Tagesspiegel

Andreas Conrad berichtet von der Premiere.

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