| Regie | Peter Sollett |
| Kinostart | 19.02.2009 |
Kathrin Häger schreibt über Michael Cera. "Erst der Film, dann dessen Vertonung. Dass sich diese – ob des sagenhaften Product-Placements gar nicht mehr so "unabhängige" – Produktion in einer kleinen, angesagten Clubszene ansiedelt und dass Nick von Michael Cera gespielt wird, passt zum anbiedernden Schlag in die Indie-Kerbe. Schließlich hielt Cera schon beim musikalisch verwandten Film, der äußerst erfolgreichen Low-Budget-Schwangerschaftskomödie
Frédéric Jaeger sah ein Musterbeispiels einer gut geölten romantischen Komödie. "Dabei vermittelt Nick und Norah treffsicher die Spannung zwischen Kindsein und Sich-Erwachsen-Fühlen, zwischen dem Gefühl der Welterfahrenheit und der noch nicht abgestreiften Unsicherheit, die die Adoleszenz mit sich bringt. Der titelgebende Soundtrack, der diese Zeit für Nick und Norah prägt, tönt unablässig. Keine Minute vergeht ohne musikalische Untermalung. Die „unendliche Playlist“ des Originaltitels rückt aber entgegen der ständigen Thematisierung durch die Protagonisten überraschend in den Hintergrund."
Für Marcus Wessel ist der Film vorallen dann stark, wenn er sich "ganz auf seine beiden überzeugenden Hauptdarsteller einlässt und auf komödiantische Ablenkungsmanöver verzichtet. Michael Cera und Kat Dennings agieren jederzeit glaubhaft, wobei sich ihre Stärken gerade im Zusammenspiel zeigen. Nick und Norahs sympathische Verklemmtheit, ihr jugendliches Gefühlschaos und die hieraus resultierende Identitätssuche werden zum Leitmotiv einer Geschichte, die so auch von Sofia Coppola stammen könnte. Diese zwei Seelen durch das Lichtermeer der Großstadt zu begleiten, das versöhnt einen dann doch mit so manchem."
Thomas Engel sah nichts anderes als "die improvisierte Schilderung einer Nacht, wie sie viele Disco-Fans in Manhattan oder überall auf der Welt verbringen mögen. Doch was improvisiert aussieht, ist mit ziemlich gekonnter Hand frisch und luftig inszeniert. Und zwar vom ersten bis zum letzten Bild. Etwas, was man einen "kleinen" Film nennt, an dem aber das Zielpublikum sicher seine Freude haben wird. Denn es sind sympathische Blitzlichter auf die Jugendwelt wie sie heute ist. Und viel Musik."
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