Inhalt • HILDE
Hildegard Knef war Sünderin und Sängerin, Hollywoodstar und ein Hit am Broadway. Sie liebte einen Nazi und heiratete einen Juden. Sie kämpfte in den Ruinen Berlins um ihr Leben und fühlte sich an der Park Avenue zuhause. Vom deutschen Publikum verehrt und verachtet, wurde ihre Autobiografie das erfolgreichste Buch der Nachkriegszeit. Ihre Konzerte sind Legende. Sie war eine deutsche Ikone. Und sie war sehr, sehr cool. Dies ist ihr Leben.
Kritik • HILDE • 14. Februar 2009 • Berliner Zeitung
Carmen Böker ist enttäuscht. "Die äußerliche Ähnlichkeit ist verblüffend, die Adaption der Knefschen Gestik und Mimik gelungen - bis hin zum spöttischen Verziehen des markanten Mundes, den eckigen, burschikosen Bewegungen, dem Niederflatternlassen der falschen Wimpern, die pelzig sind wie Raupen. Makatsch - die das Berlinern übrigens unbedingt lassen sollte - singt außerdem gekonnt die Lieder der Knef, sie trifft genau deren kurzatmige, zärtliche Kratzbürstigkeit. Aus dieser schönen Fügung vermag der Film leider keine Funken zu schlagen."