Inhalt • DIE SCHOCK-STRATEGIE
In ihrem Bestseller "The Shock Doctrine" erklärt Naomi Klein den Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus, bei dem Krisensituationen von Regierungen und internationalen Konzernen ausgenutzt werden, um ganze Volkswirtschaften auszuplündern. Der Film folgt den Thesen Kleins, beginnend mit der wirtschaftsliberalen Doktrin des Ökonomen Milton Friedman und den unterschiedlichen Versuchen, seine Theorie in die Praxis zu übertragen.
Crew • DIE SCHOCK-STRATEGIE
Regie: Michael Winterbottom, Mat Whitecross
Kritik • DIE SCHOCK-STRATEGIE • 10. Februar 2009 • Berliner Zeitung
Als eher anstrengend bezeichnet Thomas Klein den Film. Er "stellt vergangenen Schrecken nach, mit der Montage aus Archivmaterial wird eher wacklige Beweisführung betrieben: Experimente um Gehirnwäsche und Manipulation auch in CIA-Auftrag, der Militärputsch in Chile, "Reaganomics" und "Thatcherism", IMF und Weltbank, Irak-Krieg. Immer irgendwie dabei der Ökonom Milton Friedman und die "Chicago-Schule", rücksichtslos für den ganz freien, unregulierten Markt kämpfend. Man hätte gerne harte Fakten und bekommt doch nur alte Feindbilder und viele Behauptungen."