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96 HOURS

96 HOURS

Regie Pierre Morel
Kinostart 19.02.2009

Kritiken • 96 HOURS

19. Februar 2009 | 96 HOURS • Kritik • Berliner Zeitung

Laut Peter Uehling leistet der Film "im Action-Bereich mehr als ganze Arbeit und verweist in punkto Effizienz die amerikanische Konkurrenz auf die Plätze. ... Ungewöhnlich viel Zeit nimmt sich der Film für die Darstellung des Vater-Tochter-Verhältnisses. Psychologische Tiefe wächst ihr durch die lange Einleitung nicht zu, dazu bleiben die Verhältnisse zu konventionell, wohl aber eine immense dramaturgische Hebelwirkung: Die eigentliche Geschichte hat enormes Tempo. Liam Neeson benimmt sich wie Pacman, der auf seinem Weg alles frisst beziehungsweise umbringt, was ihm entgegenkommt."

18. Februar 2009 | 96 HOURS • Kritik • critic.de

Felix Frieler denkt über das Alter des Helden nach. "Stellenweise merkt man dem Ex-Agenten Mills zwar an, dass er bis an die Grenzen seiner körperlichen Leistungsfähigkeit geht, aber er kann seine biologischen Nachteile fast immer mit Erfahrung und Durchsetzungskraft kompensieren. Ohnehin erfahren wir im Verlauf des Films eigentlich nichts über Bryan, was nicht schon in der kurzen Exposition deutlich wird. 96 HOURS (96 HOURS Trailer) funktioniert aber auch hervorragend ohne detailiertes psychologisches Profil. Spätestens wenn Bryan den Entführern am Telefon statt um Gnade für seine Tochter zu flehen damit droht, sie zu jagen, zu finden und zu töten, wissen wir alles über ihn, was wir wissen müssen."

17. Februar 2009 | 96 HOURS • Kritik • film-dienst 04/2009

Ein bärbeißiger und entwaffnender Humor hätte dem reaktionären Rache-Gemetzel sicherlich gut getan, meint Mike Beilfuß. "Dieser Film aber meint es im doppeldeutigen Sinn tatsächlich gefährlich ernst und legt den bedenklichen "Body Count" lediglich als hippen, ästhetischen Schmuck an. Die obligatorische, in ein weißes Kleid gehüllte Unschuld gerät einmal mehr in die Schusslinie und trägt schmucke Blutflecken zur Schau. Der gesamte Showdown ist letztlich nicht mehr als die computerspielhafte Visualisierung eines durch Gänge und Räume irrenden Ego-Shooters, der sich beständig den Weg zu seinem Ziel frei schießt."

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