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THE EXPLODING GIRL

THE EXPLODING GIRL

Regie Bradley Rust Gray
Kinostart 2009
Genre Drama, Liebesgeschichte

Kritiken • THE EXPLODING GIRL

08. April 2010 | THE EXPLODING GIRL • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Was explodiert, wird sichtbar und bleibt doch fast verborgen, stellt Maurice Lahde fest. "In der zentralen und schönsten Szene des Films – die aufdringlicher inszeniert leicht hätte kitschig geraten können – sind Ivy und Al auf einem Hausdach in der Abenddämmerung von Taubenschwärmen umgeben, die über den Himmel ziehen und sich dann auf den Dächern ringsum versammeln; minutenlang verfolgt sie die Kamera, lang genug, um das Bild erst von der Narration und dann von seinem metaphorischen Gehalt abzulösen und ganz für sich stehen zu lassen. Dass hier ein Wendepunkt markiert wird, ist dennoch klar. Ganz zuletzt finden sich auf dem Rücksitz eines Autos, halb zufällig und ganz gewollt, Ivys und Als Hände."

06. Mai 2010 | THE EXPLODING GIRL • Kritik • Berliner Zeitung

Julia Teichmann schätzt die unaufgeregte Inszenierung: "Es geht um Ivys Sinneswandel, um ihre Post-Coming-of-Age-Initiation, um das Zulassen von Gefühlen, von unerwarteten zumal. Bradley Rust Gray inszeniert die sich leise ankündigende Sommerliebe ganz vorsichtig. Der 1971 geborene Regisseur bevorzugt statische Einstellungen. Häufig werden die Schauspieler aus großer Entfernung gefilmt - eine spezielle Digitalkamera erlaubt dies -, was eine dokumentarische Atmosphäre generiert und das natürliche Spiel der Darsteller befördert."

06. Mai 2010 | THE EXPLODING GIRL • Kritik • Der Tagesspiegel

Maris Hubschmid ist begeistert "Ein behutsamer, kein bisschen pathetischer Film, dessen Stärke eben in dieser Unaufgeregtheit liegt, in den alles Wesentliche transportierenden Nuancen. Und in der Authentizität seiner Hauptdarsteller, die der Geschichte zu einer außergewöhnlichen emotionalen Tiefe verhelfen."

06. Mai 2010 | THE EXPLODING GIRL • Kritik • Frankfurter Rundschau

Für Michael Kohler liegt die Stärke des Filmes in seiner Beiläufigkeit: "Am Ende ist in seinem unscheinbaren Liebesdrama doch erstaunlich viel passiert. Nicht unbedingt, was die äußere Handlung angeht, sondern im inneren Erleben der Figuren. So deutlich die Filmsprache in sämtlichen Einstellungen zu vernehmen ist, so schwer fällt es der Liebe, sich zu artikulieren. Doch das war schon immer so, und genau darin liegen die wahre Poesie - und das Glück - des Nuschelns in diesem Film."

26. April 2010 | THE EXPLODING GIRL • Kritik • Film-Dienst

Für Esther Buss kommt die Intensität aus der Zurückhaltung: "Die Gespräche zwischen Ivy und Al kommen mit wenigen, fast banalen Worten aus, doch ihre Blicke, ihre kleinen, scheinbar bedeutungslosen Gesten verraten das wahre Ausmaß ihrer Vertrautheit; etwa wenn Ivy ihm ihre dreckige Serviette einfach in die Hand drückt und sich verabschiedet oder Al ihr eine Suppe ans Bett bringt und in ihrem Gesicht zu lesen versucht, ob sie ihr gut tut; die Selbstverständlichkeit der Telefongespräche, in denen sich Ivy und Al danach erkundigen, was der andere gerade macht und wann sie sich wieder sehen. Auf diese Weise gewinnt THE EXPLODING GIRL ganz beiläufig an Intensität, verdichtet sich zur Geschichte einer Freundschaft, vielleicht auch einer Liebe."

23. April 2010 | THE EXPLODING GIRL • Kritik • schnitt.de

Für Marieke Steinhoff entsteht Nähe trotz distanzierten Kameraarbeit: "Skizzenhaft vermag es Bradley Rust Gray die Unsicherheiten und vorsichtigen Annäherungen seiner Protagonisten zu zeichnen und mithilfe seiner großartigen Dasteller – allen voran Zoe Kazan – und der zurückgenommenen Dramaturgie und Bildgestaltung Momente von Intimität und Nähe zu erzeugen, die in ihrer Zartheit erstaunen und beweisen, daß man Liebe auch auf sehr unprätentiöse Weise fühlbarmachen kann."

23. April 2010 | THE EXPLODING GIRL • Kritik • schnitt.de

Eleonóra Szemerey fühlt sich an vergangene Lieben erinnert: "Wie Wir ist auch THE EXPLODING GIRL einer dieser Filme, in denen man sich wunderbar verlieren und/oder wiederfinden kann – wenn man diesen Lebensabschnitt selbst so oder so ähnlich erlebt hat. Dann kann man in den langen Einstellungen in Ivys Gesicht lesen, was man selbst hineinschreibt, ohne befürchten zu müssen, daß diese Zeit, an die man so gern zurückdenkt, noch mehr verklärt wird als man es selbst schon zu tun neigt. Passierte damals nicht genauso gar nichts und doch alles?"

23. April 2010 | THE EXPLODING GIRL • Kritik • schnitt.de

Eleonóra Szemerey fühlt sich an vergangene Lieben erinnert: "Wie Wir ist auch THE EXPLODING GIRL einer dieser Filme, in denen man sich wunderbar verlieren und/oder wiederfinden kann – wenn man diesen Lebensabschnitt selbst so oder so ähnlich erlebt hat. Dann kann man in den langen Einstellungen in Ivys Gesicht lesen, was man selbst hineinschreibt, ohne befürchten zu müssen, daß diese Zeit, an die man so gern zurückdenkt, noch mehr verklärt wird als man es selbst schon zu tun neigt. Passierte damals nicht genauso gar nichts und doch alles?"

23. April 2010 | THE EXPLODING GIRL • Kritik • schnitt.de

Ein experimenteller Film, dessen Mut sich auszahlt, meint Sascha Ormanns: "Und glücklicherweise kann sich der Zuschauer in THE EXPLODING GIRL auf das Talent der Darsteller verlassen und darauf vertrauen, daß es ihnen gelingt, jeden einzelnen Augenblick mit Leben zu füllen. Vor allem die beiden Hauptdarsteller Zoe Kazan und Mark Rendall wissen mit ihrem punktgenauen, brillanten Spiel zu überzeugen. Es sind die kleinen, vertrauten Gesten, mit denen es ihnen gelingt, den Beobachter zu verzücken, seien es scheinbar unbeabsichtigte Berührungen, ein bezauberndes Lächeln, oder ein humorvoller »Streit« in dem sie sich spaßeshalber Schimpfworte an den Kopf werfen, die eher wie Kosenamen wirken."

02. April 2010 | THE EXPLODING GIRL • Kritik • programmkino.de

Gary Rohweder spricht von einer lebensnah-authentischen Inszenierung bei THE EXPLODING GIRL. "Der Film wirkt insgesamt zu keinem Zeitpunkt aufgesetzt oder gar kitschig - trotz Liebesbekenntnis im Lichte eines romantischen Sonnenuntergangs. Dies sei in erheblichem Maße der Bildsprache gedankt, die ohne schnelle Schnitte und übermäßig viele Close-Ups auskommt. Eine Erzählform, die aufgrund der heutigen Sehgewohnheiten ein wenig aus der Mode gekommen zu sein mag und doch gerade dadurch die Poesie der Geschichte zu vermitteln versteht. Schade nur, dass sich der Regisseur ein wenig zu sehr auf die Bildsprache konzentriert und dadurch die an Höhepunkten mangelnde Dramaturgie stark vernachlässigt."

01. März 2010 | THE EXPLODING GIRL • Kritik • The Exploding Girl

Überblick zum Film auf moviepilot.de

15. Februar 2010 | THE EXPLODING GIRL • Kritik • taz.blog

Bezeichnend findet es Christian Ihle, "dass der lustigste Moment des Films aus einer improvisierten Szene heraus entstand, wie der Regisseur erklärte: Ivy zieht Al damit auf, dass er immer das gleiche T-Shirt trägt. Dabei handelt es sich aber eigentlich um eine Konversation der beiden Schauspieler, die auf dem Weg zum nächsten Drehort waren während die Kamera nur noch ungezielt mitlief."

15. Februar 2010 | THE EXPLODING GIRL • Kritik • Der Tagesspiegel

Hier implodiert etwas, schreibt Christiane Peitz. "Gesichter im Schatten, flirrendes Licht, Ivys stumme Verletztheit, als Greg mit ihr Schluss macht: Skizzen vom vorläufigen Leben, Ästhetik der Verunsicherung. Am Ende, als Vogelschwärme am Himmel kreisen, als Al ihr Taubenküken zeigt und die Freundschaft in Verliebtheit umschlägt, schenkt der Film den beiden einen stillen, großen Moment der Poesie. Schönheit im US-Independent-Film, das ist selten."

15. Februar 2009 | THE EXPLODING GIRL • Kritik • arte.tv

Nana A.T. Rebhan lobt die Romantik. "Später werden sie bei einem höchst romantischen Sonnenuntergang gemeinsam auf einem Dach sitzen, und sich junge Tauben ansehen. Doch, so eine Szene kann schön sein, ohne kitschig zu sein. Die angenehm vor sich hin plätschernde Indie-Musik, die ruhige Kamera, die vertrauten Gesten der Freunde, der Verzicht auf einen ersten Kuss in diesem Moment, all das macht THE EXPLODING GIRL zu einem wunderschönen kleinen Film."

07. Februar 2009 | THE EXPLODING GIRL • Kritik • kino-zeit.de

Katrin Knauth sah "eine wunderschöne Geschichte über die Freundschaft zweier junger Menschen, an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Der Titel ist etwas irreführend, denn in Ivy steckt ein unglaublich ruhiger, gefasster nahezu stoischer Charakter. ... THE EXPLODING GIRL ist ein wunderschöner, kleiner Festivalfilm. Sehenswert schon allein wegen seiner Hauptfigur Ivy. Wenn wir alle ein bisschen Ivy in uns hätten, wäre das Leben um einiges gelassener."

07. Februar 2009 | THE EXPLODING GIRL • Kritik • critic.de

Laut Sascha Keilholz gelingt es dem Regisseur, große Gefühlen des Lebens möglichst behutsam dazustellen. Besonders lobt er die Hauptdarstellerin Zoe Kazan.

01. Februar 2009 | THE EXPLODING GIRL • Kritik • Berlinale.de

Datenblatt des Films.

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