Für Silvia Hallensleben geben die Undercover-Einsätze des Duos "unterhaltsam Aufschlüsse in das Funktionieren der börsennotierten Welt. Als Bichlbaum in einem BBC-Interview als "Jude Finisterra" von Dow Chemical verkündete, der Konzern würde endlich die Chemie-Opfer im indischen Bhopal großzügig entschädigen, sank der Börsenkurs des Unternehmens sofort."
Laut Beatrice Behn zeigt der Film "nur in unkommentierten Bildern was tatsächlich geschehen ist und die Absurdität der Ereignisse spricht ganz für sich selbst. Gefüllt mit intelligentem anarchischen Humor zeigt THE YES MEN FIX THE WORLD wer die Strippen in einem System in der Hand hält, bei dem man nicht mehr sicher sein kann wer mehr Macht hat: Die demokratischen Regierungen oder der freie Markt. Und der Film zeigt, wie man sich wehren kann und dass man damit meist ungeschoren davon kommen kann."
Jörg Schindler stellt The Yes Man näher vor,
Einiges ist und bleibt für Christina Bylow schleierhaft. "Sie persiflieren den Zynismus des entgrenzten Profitstrebens à la Milton Friedman indem sie sich quasi in dessen Software einschleusen und ihren Gegnern täuschend ähnlich werden. ... Wie es den "Yes Men" gelingt, ihre Aktionen in ansehnlicher Qualität mit der Kamera aufzuzeichnen, hat etwas Mysteriöses. In der Wahl ihrer Mittel sind sie nicht zimperlich. Sie sind auch Demagogen, das nimmt man hin. Selten sah politische Notwehr komischer aus."
Datenblatt des Films.