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ENDLICH WITWE

ENDLICH WITWE

Regie Isabelle Mergault
Kinostart 05.02.2009

Kritiken • ENDLICH WITWE

05. Februar 2009 | ENDLICH WITWE • Kritik • Berliner Zeitung

Gerhard Midding fragt sich, warum das Ganze? "Isabelle Mergaults Tragikomödie des Verharrens gibt sich als Plädoyer wider die lustfeindliche Routine. Da darf man ein erkleckliches Maß an Frische und Unkonventionalität erwarten. Die Situationskomik wird indes mit fahriger Mechanik abgespult. Die sonst entzückende Michèle Laroque hat nicht viel mehr zu tun, als vom Stammeln einer schlecht improvisierten Lüge zur nächsten zu taumeln."

27. Januar 2009 | ENDLICH WITWE • Kritik • film-dienst 03/2009

Laut Felicitas Kleiner setzt die Regisseurin aufs Burleske und auf groteske Übertreibungen. "Das ist mitunter gewöhnungsbedürftig. So kann einem die absurd tollpatschig und charakterschwach gezeichnete Heldin durchaus auf die Nerven gehen; sie strapaziert nicht nur die Geduld ihres Liebhabers, der sich ein klares Bekenntnis zu der gemeinsamen Beziehung wünscht, sondern auch die des Publikums. Die Hauptdarstellerin Michéle Laroque hat alle Hände voll zu tun, die Balance zu halten zwischen allzu grobgestrickter Karikatur und der Glaubwürdigkeit, die es braucht, damit man an Anne-Maries selbstgeschaffener Zwangslage weiterhin Anteil nimmt."

03. Januar 2009 | ENDLICH WITWE • Kritik • kino-zeit.de

Silvy Pommerenke sieht eine einzige Schwachstelle, "da der Humor manchmal ein wenig überhand nimmt, und es in diesem Film so gut wie keinen Dialog gibt, der nicht darauf ausgerichtet ist, zur Lachnummer zu werden. Auf Dauer ist das ein bisschen zu viel des Guten und eine Spur subtilere Heiterkeit wäre dem Film sicher zuträglich geworden. ... Es sind auch die skurrilen Nebenrollen, die der Komödie eine humorvolle Tiefsinnigkeit geben."

02. Januar 2009 | ENDLICH WITWE • Kritik • br-online.de

Witzig-charmant nennt Margret Köhler den Film. Die "Stimmung und Tonlage ist gut getroffen, die einzelnen Figuren in ihrer Zwiespältigkeit stimmen, die komische Wirkung macht eine Punktlandung und sogar der augenzwinkernd zur cremfarbenen Einrichtung passende eingesetzte Klischee-Pudel tut seinen Dienst. Nachbarn, Freunde und Familie glänzen als ausgesucht skurrile Charaktere mit pfiffigen Dialogen und provinzieller Naivität und Durchtriebenheit, Michèle Laroque und Jacques Gamblin als heimliche Lovebirds komplettieren mit Charme und Witz die solide Ensembleleistung."

02. Januar 2009 | ENDLICH WITWE • Kritik • programmkino.de

Bei diesem einfachen Handlungskonstrukt kommt dem Spiel der Darsteller und der Situationskomik großes Gewicht zu, meint Thomas Volkmann. "Weil Michèle Laroque in ihrer Rolle als Anne-Marie den Verwandten Gefühle vorspielt, die nicht ihre wirklich empfundenen sind, wirkt dieser Part bewusst tollpatschig und hölzern. Die Reaktionen (nicht nur) der besorgten Angehörigen darauf sind entsprechend überbetont und lassen an burleskes Bühnentheater denken. Lässt man diese Künstlichkeit und manche an den Tag gelegte Übertreibung außer Acht, bietet ENDLICH WITWE (ENDLICH WITWE Trailer) letzten Endes leichte und vergnügliche Unterhaltung ganz im Sinne einer comédie francaise."

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