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FORGETTING DAD

FORGETTING DAD

Regie Rick Minnich
Matt Sweetwood
Kinostart 03.06.2010

Kritiken • FORGETTING DAD

02. Juni 2010 | FORGETTING DAD • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Robert Zimmermann fand den Dokumentar-Film nicht nur aufschlussreich, sondern auch spannend: "Das beabsichtigte Gesamtbild zielt denn auch mehr auf emotionale Wirkungen als auf bloße Abbildung der Realität und gerät so zu einem dokumentarischen Essay, der den Zuschauer in den geradezu kriminalistisch aufgerollten Fall zu involvieren versteht."

02. Juni 2010 | FORGETTING DAD • Kritik • Berliner Zeitung

Mehr an einen Krimi als eine Doku glaubt sich Christina Bylow erinnert:"Rick Minnich und Matt Sweetwood erzählen mit großem dramaturgischen Geschick. Als Regisseur nimmt Minnich die Rolle eines Kommissars ein, der einen besonders schwierigen Fall zu lösen hat. Seine Spurensuche aber hat nichts von jener penetranten Egozentrik, wie sie Filmen über die eigene Familie so oft anhaftet."

02. Juni 2010 | FORGETTING DAD • Kritik • perlentaucher.de

Ekkehard Knörer ist regelrecht angeekelt: "[E]ine spannende Geschichte. Aber leider ein völlig unerträglicher Film. Nicht zuletzt deshalb, weil Minnich (mit Koregisseur Matt Sweetwood) bei jeder sich bietenden und auch jeder sich eigentlich nicht bietenden Gelegenheit sensationalistisch auf die Tube drückt: kriminalistisch in der beruflichen Geschichte des Vaters rumraunt; unnötig minutenlang auf die Folter spannt, statt zu sagen, was er längst weiß; Blödsinn daherschwafelt vom möglichen posttraumatischen Direktkanal des Vaterhirns zu metaphysischen Tiefenebenen. Wirklich allerschlimmste boulevardjournalistische Anwandlungen."

02. Juni 2010 | FORGETTING DAD • Kritik • textezumfilm.de

Für José Garcia ist die Gratwanderung gelungen: "Forgetting Dad wirkt über weite Strecken wie eine Familientherapie, die auch tiefe Wunden aufreißt. Etwa bei Ricks Schwester Jan, die beim Lesen des ärztlichen Gutachtens vor der Kamera ins Weinen ausbricht. Trotz des manchmal voyeuristischen Blicks gelingt es dem Filmemacher, seiner Spurensuche durch herkömmliche dokumentarische Mittel wie Archivmaterial, Interviews und Off-Kommentar, aber auch dank der Kameraarbeit von Axel Schneppat und der Filmmusik von Ari Benjamin Myers eine dramaturgische Struktur aufzudrücken"

31. Mai 2010 | FORGETTING DAD • Kritik • film-dienst

Bernd Buder lobt den Film. "Mit seinem emotionalen Puzzle und facettenreichen Erkundungen liefert FORGETTING DAD einen wichtigen Beitrag zur Diskussion über Alzheimer- und Demenzerkrankungen, nicht zuletzt, indem er der persönlich geprägten Spurensuche Mutmaßungen über die Motivation eines "bewussten Vergessens" hinzufügt."

28. Mai 2010 | FORGETTING DAD • Kritik • schnitt.de

Matthias Wannhoff hätte etwas mehr erwartet. "Einen objektiven Beitrag zur Hirn- oder Traumaforschung kann FORGETTING DAD darum nicht leisten. Daß sich der Film letzlich auf eine Lesart des Falls Richard Minnich, der inzwischen mit einer rund 20 Jahre jüngeren Frau in Oregon lebt, festlegt, verwundert mit Blick auf den genuin privaten Charakter seiner Erzählung kaum. Die Frage jedoch, ob man mit seinem Gedächtnis auch die Verantwortung für das Vergessene verliert, läßt diese beispiellos berührende Dokumentation offen. Sie zu beantworten, bleibt dem Betrachter überlassen."

27. Mai 2010 | FORGETTING DAD • Kritik • Deutschlandradio

Josef Schnelle ist durchaus angetan. "Regisseur Rick Minnich schafft es mühelos, seinen Film universell interessant zu machen - engagiert, betroffen und bereit zur Reflexion. Man schaut diesem Versuch, den abwesenden Vater in sein Leben zurückzuholen, mit wachsender Faszination zu. Dabei wird der Film nie sentimental, nutzt vielmehr den persönlichen Zugang zum Thema zu überzeugenden Einsichten und poetischen Verdichtungen. Was ist eigentlich ein Vater wert, was fehlt ohne ihn, fragt er, und beantwortet die Frage gleich mit der größtmöglichen Konsequenz."

15. Mai 2010 | FORGETTING DAD • Kritik • programmkino.de

Michael Meyns entdeckt "die größte Stärke des Films: Das er fragt, ohne zu antworten. Rick deutet Möglichkeiten an, stellt Vermuten und Hypothesen an, die das Verhalten seines Vaters erklären können, doch auf eine eindeutige und damit fast zwangsläufige reduzierte Antwort lässt er sich nicht ein. In diesen Momenten findet FORGETTING DAD zu nachgerade philosophischer Qualität, wird aus einer individuellen Vater-Sohn Geschichte eine universelle Erzählung über schwierige Familienverhältnisse und Abnabelungsprozesse."

02. Mai 2010 | FORGETTING DAD • Kritik • Filmbewertungsstelle

"Es ist leicht, dem Regisseur zu bescheinigen: Das Wagnis ist geglückt. FORGETTING DAD ist eine subtile facettenreiche Spurensuche geworden. Rick Minnich öffnet gleichsam die Büchse der Pandora. Mit dem sehr wahrscheinlichen Ergebnis: Es ist die Fluchtgeschichte eines Mannes. Richard Minnich wollte den beängstigenden Zwängen entkommen. Er wollte bewusst die alte Existenz abstreifen und zurücklassen."

01. Mai 2010 | FORGETTING DAD • Kritik • Forgetting Dad

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