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REICH DES BÖSEN - FÜNF LEBEN IM IRAN

REICH DES BÖSEN - FÜNF LEBEN IM IRAN

Regie Mohammad Farokhmanesh
Kinostart 29.01.2009

Kritiken • REICH DES BÖSEN - FÜNF LEBEN IM IRAN

29. Januar 2009 | REICH DES BÖSEN - FÜNF LEBEN IM IRAN • Kritik • Berliner Zeitung

Die ersten Sekunden dieses Films stimmen provokant auf dessen Thema ein, schreibt Ralf Schenk. "Aus Interviews und Beobachtungen schält sich die mangelnde individuelle Freiheit als gedankliches Zentrum des Films heraus. Während allerdings die Männer darüber keine Klage führen, tun das die Frauen umso mehr. Die tagtäglichen Enttäuschungen und, wie sie finden, Erniedrigungen, stehen ihnen in die Gesichter geschrieben, und sie halten mit ihrer Wut darüber nicht hinter dem Berg."

29. Januar 2009 | REICH DES BÖSEN - FÜNF LEBEN IM IRAN • Kritik • Der Tagesspiegel

Silvia Hallensleben sah Alltagsschicksale in Teheran. "Wie jeder Dokumentarfilm zeigt auch dieser – neben der fremden Welt im Spiegel – eigentlich uns selbst. Nur dass es Mohammad Farokhmaneshs Helden unendlich viel schwerer haben, ihren eigenen Weg zu gehen. Das hat politische und ökonomische Gründe. ... Natürlich überrascht es wenig, dass vor allem die Frauen Opfer des islamistischen Regimes sind. Faszinierend ist aber, wie gerade sie vernehmlich anfangen, die Stimme zu erheben. Freier Blick und frischer Wind machen Hoffnung auf Veränderung."

29. Januar 2009 | REICH DES BÖSEN - FÜNF LEBEN IM IRAN • Kritik • film-dienst 03/2009

Als facettenreiches Panorama eines Landes bezeichnet Bernd Buder die Dokumentation. "Bewundernswert ist die zielgerichtete Ausdauer der weiblichen Protagonistinnen, ihre Ziele zu verfolgen und Berufe zu lernen, von denen sie nicht wissen, ob sie sie jemals ausüben dürfen. Das fordert nicht nur Hochachtung, sondern ist, im Falle von Setayeshs Musik, auch ausgesprochen hörenswert. Ihr Porträt vermittelt nebenbei auch eine Ahnung von Kulturtraditionen des Landes."

17. Januar 2009 | REICH DES BÖSEN - FÜNF LEBEN IM IRAN • Kritik • critic.de

Felix Frieler sah einen konventioneller Dokumentarfilm, "der sich der Notwendigkeit einer adäquaten medialen Repräsentation der iranischen Gesellschaft annimmt und dabei interessante Bilder aus einem faszinierenden Land liefert. Im Vordergrund steht aber seine Botschaft, und die vermittelt er leider mit dem Holzhammer."

15. Januar 2009 | REICH DES BÖSEN - FÜNF LEBEN IM IRAN • Kritik • Jungle World

Jürgen Kiontke stellt fest: "Der Regisseur will Aufklärungsarbeit leisten. Die großspurigen Reden des Präsidenten Mah­moud Ahmadinejad rund um die halben Atombomben des Iran interessieren ihn dabei ebenso wenig wie die Berichterstattung westlicher Me­dien. Gleich aber zu Beginn schränkt er ein: Auch das Drehteam hat sich an die Regeln der iranischen Zensur und Politik zu halten gehabt. Sonst hätte es keine Bilder gegeben. Auch, wie es dem Zuschauer mitgeteilt wird, "um eventuelle Probleme für alle Beteiligten dieses Films zu vermeiden".
Offensichtlich hat das aber niemand den fünf Porträtierten mitgeteilt."

03. Januar 2009 | REICH DES BÖSEN - FÜNF LEBEN IM IRAN • Kritik • kino-zeit.de

"Das Bild, das sich durch diesen Film ergibt, ist keineswegs so homogen, wie das von außen den Anschein hat. Und trotz des Hinweises, dass der Filmemacher bei den Dreharbeiten selbstverständlich den strengen Zensurmaßnahmen der Islamischen Republik Folge leisten musste, dass ständig aufs Neue Drehgenehmigungen eingeholt werden mussten und die Suche nach auskunftswilligen Akteuren sechs Monate dauerte, erstaunt die Offenheit der Porträtierten."

01. Januar 2009 | REICH DES BÖSEN - FÜNF LEBEN IM IRAN • Kritik • filmz.de

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