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DIE FRAU DES ANARCHISTEN

DIE FRAU DES ANARCHISTEN

Regie Peter Sehr
Marie Noëlle
Kinostart 30.04.2009

Kritiken • DIE FRAU DES ANARCHISTEN

30. April 2009 | DIE FRAU DES ANARCHISTEN • Kritik • artechock.de

Rüdiger Suchsland ist nicht ganz zufrieden. "Manches ist nun geradezu atemlos an diesem Film, mitunter springt die Handlung viel zu schnell und ruckartig voran. Einerseits hätte man straffen und glätten müssen, andererseits hätte viel mehr noch erzählt werden müssen, man spürt und versteht, dass die Regisseurin an den Szenen hängt, und man bleibt, auch wenn der Ton mal schief ist, neugierig."

30. April 2009 | DIE FRAU DES ANARCHISTEN • Kritik • Der Tagesspiegel

Eine unbedingte Liebe in dunklen Zeiten: Das ist der Stoff, aus dem große Melodramen gemacht werden, meint Christian Schröder. "Ein bewegendes autobiografisches Familiendrama, das leider sehr pathetisch und etwas zäh erzählt wird."

02. April 2009 | DIE FRAU DES ANARCHISTEN • Kritik • br-online.de

Konstruiert wirkt der versöhnliche Schluss nicht, es tut dem Film sogar recht gut, dass er nicht melodramatisch endet und noch mehr Konfliktpotenzial auftürmt, meint Kirsten Liese. "Einige Ereignisse in dieser sehr atemlosen, langen Geschichte schildert Noëlle etwas rudimentär, denn das Drehbuch basiert auf den teils sehr bruchstückhaften Kindheitserlebnissen ihrer eigenen Mutter. Das verkraftet der Film aber, denn die Zeitsprünge gelingen überwiegend fast unmerklich und dienen der Konzentration auf ein Frauenschicksal."

April 2009 | DIE FRAU DES ANARCHISTEN • Kritik • film-dienst 9/2009

Für Michael Ranze ist der Film zu überladen: "Die Hauptstadt ist von den Faschisten eingeschlossen, Dokumentaraufnahmen zeigen Bomberstaffeln und zerstörte Gebäude. Die Verquickung von Fakten und Fiktion nutzt der Film noch häufiger – als Nachweis der Authentizität. Darüber sind Radioübertragungen gelegt. Justo Alvarez Calderón, Rechtsanwalt von Beruf, wettert als „Stimme der Revolution“ gegen Franco; seine Frau Manuela und Tochter Paloma, die als Erzählerin fungiert, sitzen gebannt vor dem Röhrengerät. Manuela ist wunderschön ... Erst später erfährt man, dass er für die Resistance in Frankreich gekämpft hat und in einem Konzentrationslager war. DIE FRAU DES ANARCHISTEN leidet an der Atemlosigkeit seiner Narration, der alles wichtig zu sein scheint."

April 2009 | DIE FRAU DES ANARCHISTEN • Kritik • programmkino.de

Michael Meyns fehlen in dem Film Schwerpunkte. "Marie Noelle, langjährige Mitarbeiterin von Peter Sehr – der hier als Co-Regisseur fungiert – ist die Enkelin eines Widerstandskämpfers des spanischen Bürgerkrieges. Lange Jahre erzählte ihre Mutter wenig über ihre eigenen Kindheitserlebnisse und wenn, dann nur in unzusammenhängenden Bruchstücken. Aus diesen Erinnerungsfetzen und ausgiebiger Recherche, formte Noelle das Drehbuch dieses semiautobiographischen Film. Aus dieser Nähe zu den gezeigten Ereignissen resultiert dann auch die größte Schwäche des Films: Seine mäandernde, unfokussierte Struktur, die nie ein wirkliches Zentrum findet."

April 2009 | DIE FRAU DES ANARCHISTEN • Kritik • programmkino.de

Thomas Engel findet, dass der Film zurecht DIE FRAU DES ANARCHISTEN heißt. "Denn bei allem plausibel erzählten geschichtlichen und militärischen Ablauf steht Manuela – später auch Paloma – im Vordergrund ... Menschlich wie historisch ein interessanter, dramaturgisch gut gebauter Film, nuancenreich und individuell angepasst gespielt... "

01. Januar 2009 | DIE FRAU DES ANARCHISTEN • Kritik • filmz.de

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