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DER ROTE PUNKT

DER ROTE PUNKT

Regie Marie Miyayama
Kinostart 04.06.2009

Kritiken • DER ROTE PUNKT

05. Juni 2009 | DER ROTE PUNKT • Kritik • Der Spiegel

Für Andreas Banaski kommt der Film auf der Kriechspur daher. "Leider haben sich mittlerweile auch Daily Soaps und Privatsenderfernsehspiele einige Kleistsche Fügungen abgeschaut, so dass dieser Konflikt hier trotz kunstgewerblicher Verbrämung als mittlerweile banale künstlerische Konfektion verpufft. Da versöhnt dann auch die ganze supersympathische Anmutung drumherum nicht mehr."

04. Juni 2009 | DER ROTE PUNKT • Kritik • Berliner Zeitung

Damit der Film laut Alexandra Seitz "seine Wirkung entfalten kann, braucht es ein wenig Geduld. Es braucht die Bereitschaft, sich auf einen Stil einzulassen, der von der zurückhaltenden Aufmerksamkeit einer Protagonistin geprägt wird, die mit lediglich rudimentären Sprachkenntnissen im Ausland ein Ziel verfolgt. Das heißt, dass Beobachtung und Konzentration, aber auch Furchtlosigkeit und Vertrauen die Wahrnehmung wie Handlung bestimmenden Kategorien bilden."

04. Juni 2009 | DER ROTE PUNKT • Kritik • epd-film 06/2009

Birgit Roschy kritisiert, dass die Regisseurin mit ihrer psychoanalytisch geprägten, assoziativen Erzählweise die Formelhaftigkeit dramatisch zugespitzter "Plot Points" umgehen will. "Dramaturgisch geht dies aber oft auf Kosten einer schlüssigen Handlung. Sei's weil Aki kaum Deutsch kann, sei's japanische Introvertiertheit: Informationen werden länger verzögert, als es der Logik guttut. Allzu konstruiert wirkt auch der Vater-Sohn-Konflikt, und Indizien und Motive sind oft dicker aufgetragen als nötig. Andererseits ist das Zusammenwirken katholischer Muttergottesstatuen mit einem japanischen Leichenschmaus samt fröhlich plaudernder Geister auf bayerischen Wiesen nicht nur ­ökumenisch sinnstiftend, sondern außerordentlich apart."

02. Juni 2009 | DER ROTE PUNKT • Kritik • film-dienst 12/2009

Auch wenn der Film nicht frei von Schwächen sei, lobt Ulrich Kriest an dem Film, dass er sich die Freiheit nimmt, "nicht auf Pointe hin "spannend" erzählen zu müssen. ... Die prägnanten und klaren Bilder, die Kameramann Oliver Sachs gefunden hat, entsprechen der unaufdringlichen und geduldig beobachtenden Introspektion von DER ROTE PUNKT (DER ROTE PUNKT Trailer)."

01. Juni 2009 | DER ROTE PUNKT • Kritik • programmkino.de

Michael Meyns ist etwas enttäuscht. "Letztlich ist es diese Finalität der Ereignisse, die Suggestion, dass mit Erkennen und Verarbeiten eines einschneidenden Ereignisses aus der Vergangenheit praktisch alle Hindernisse aus dem Weg geräumt sind, die den Film aus der angestrebten interkulturellen Schwebe lösen, und zu einem dezidiert westlichen Film machen. Dass ist nicht schlimm, erfüllt aber nicht das Versprechen, dass Film und Regie in den ersten Minuten von DER ROTE PUNKT (DER ROTE PUNKT Trailer) gemacht hatten."

01. Juni 2009 | DER ROTE PUNKT • Kritik • programmkino.de

Thomas Engel ist durchaus angetan. "Still, getragen, einfühlsam, melancholisch ist dieser Film geworden - durch die aufkommende Freundschaft zwischen den Protagonisten auch ein wenig leichter und hoffnungsvoller. Bemerkenswert die gute Kamera, unterstützt natürlich von der schönen Allgäu-Landschaft. Bemerkenswert das subtile, ganz das frühere tragische Geschehen spürbar machende Spiel der Japanerin Yuki Inomata, die die Aki spielt. Auch die übrigen Darsteller (Hans Kremer als Johannes, Orlando Klaus als Elias, Imke Büchel als Erika und Zora Thiessen als Martina) gaben ihr Bestes."

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