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DAS GESETZ DER EHRE

DAS GESETZ DER EHRE

Regie Gavin O'Connor
Kinostart 22.01.2009

Kritiken • DAS GESETZ DER EHRE

22. Januar 2009 | DAS GESETZ DER EHRE • Kritik • Berliner Zeitung

Das Zwielicht ist die bevorzugte Stimmung des Films, schreibt Bert Rebhandl. "Allerdings erweist sich die Zuspitzung, die Gavin O'Connor schließlich für DAS GESETZ DER EHRE (DAS GESETZ DER EHRE Trailer) wählt, als schweres Handicap für den Film - denn am Ende geht es nicht mehr um die eigentlich interessante Frage, wie sich denn die Loyalität in einem Familienverband mit Recht und Gesetz vereinen lässt, sondern nur darum, Rechnungen direkt zu begleichen. Und damit wird dieser eigentlich sehr ansprechende Cop-Film fast ein wenig reaktionär. Es ist nämlich doch nicht alles eine Frage der Blutsverwandtschaft."

22. Januar 2009 | DAS GESETZ DER EHRE • Kritik • Der Tagesspiegel

Nach dem Beginn als Paukenschlag, war für Achim Fehrenbach alles vorhersehbar. Dies "ist ein Film der verschenkten Möglichkeiten. Eigentlich hatte Regisseur und Drehbuchautor Gavin O'Connor beste Voraussetzungen: fähige Schauspieler (Edward Norton, Colin Farrell), ein ordentliches Budget (40 Mio. US-Dollar) und mit Joe Carnahan einen Drehbuchautor, der das Genre Cop-Film bereits erfolgreich beackert hatte. Doch leider macht Gavin O'Connor wenig aus diesen Möglichkeiten. Der Film ist derart einfach gestrickt, dass zu keinem Zeitpunkt echte Spannung aufkommt. Rays Ermittlungen sind nur ein Vorwand für einige reichlich brutale Action-Szenen, die mit etwas Familienzwist und Tragik angereichert werden."

15. Januar 2009 | DAS GESETZ DER EHRE • Kritik • film-dienst 02/2008

Laut Holger Römers besteht der Film "größtenteils aus emotionsgeladenen Dialogszenen, in denen der enge Bildausschnitt einer Handkamera das Gewicht der Worte unterstreicht. Genau darin liegt das Problem: Anstatt die erwähnten Klischees schlicht als bewährte Bausteine eines simplen, aber funktionstüchtigen Thrillers zu benützen, mühen sich die Filmemacher, diese als Grundlagen eines düsteren Dramas zu behandeln, das um ein ethisches Dilemma kreist. Selbst wenn sich die hochkarätigen Hauptdarsteller größte Mühe geben, ihren Figuren Leben einzuhauchen, verliert sich dieser Ansatz in Unglaubwürdigkeiten."

08. Januar 2009 | DAS GESETZ DER EHRE • Kritik • critic.de

Für Sascha Keilholz hält sich der Regisseur zu sehr ans Genre-Lehrbuch. "Nicht nur akustisch, auch visuell setzt sich die Phrasendrescherei fort, etwa, wenn die Lichtsirenen unscharf zu rot-gelb-weißen Farbpunkten gezogen werden. Zu weiten Teilen spielt Das Gesetz der Ehre in einer farbentsättigten, blau- und graustichigen Welt und im ästhetischen Gesamtkonzept durchaus schlüssig ist auch der Ton mancherorts reduziert, seiner Stärke beraubt, so bei den dumpfen Paukenschlägen einer Beerdigungszeremonie."

03. Januar 2009 | DAS GESETZ DER EHRE • Kritik • kino-zeit.de

Die Story hat Joachim Kurz so gar nicht überzeugt. "Sehr häufig im Verlauf der Ermittlungen erweist sich vor allem "Kommissar Zufall" als der effektivste Ermittler. Und die Figurenkonstellationen innerhalb des irischstämmigen Polizeiclans sind derart stereotyp, dass – bis auf eine allerdings sehr eindrückliche Szene, in der ein Baby eine wichtige Rolle spielt – kaum eine der Wendungen und Entwicklungen überraschen kann. Der junge Heißsporn, der traumatisierte Cop, der saufende Vater, dazu die flammenden Appelle an Familienzusammenhalt, Loyalität und Selbstschutz – irgendwie hat man das alles schon einmal gesehen."

02. Januar 2009 | DAS GESETZ DER EHRE • Kritik • ray-magazin

Michael Ranze hat förmlich gewartet "auf die wütend geführten Diskussionen um Familienbande, Loyalität, Pflicht und Ehre. Die vier Hauptdarsteller halten durch ihre darstellerische Leistung lange Zeit das Interesse wach und verleihen dem Film so etwas wie innere Spannung. Spannung, die durch die Ermittlungen selbst nicht aufkommen will: Dass ein Dealer auf der Flucht sein Handy verliert und so die einzige Spur hinterlässt – arg konstruiert. Um schließlich in einem enttäuschenden Ende zu münden, das sich über eine Viertelstunde hinzieht und die letzte Bestätigung dafür liefert, dass Gavin O’Connors Inszenierung doch jede Überraschung gescheut hat."

01. Januar 2009 | DAS GESETZ DER EHRE • Kritik • filmz.de

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