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ALLES FÜR MEINEN VATER

ALLES FÜR MEINEN VATER

Regie Dror Zahavi
Kinostart 22.01.2009

Kritiken • ALLES FÜR MEINEN VATER

22. Januar 2009 | ALLES FÜR MEINEN VATER • Kritik • Berliner Zeitung

Laut Catherine Newmark zeigt der Regisseur "eine ausweglose Situation und sucht in ihr das Menschliche, das Verbindende. Er bewegt sich dabei mit erstaunlicher Sicherheit auf dem schmalen Grat zwischen Komödie und Tragödie. Eindrücklich führt Dror Zahavis Film vor Augen, wie fließend die Grenzen zwischen denjenigen sind, die dieses Land gemeinsam bewohnen, und wie fragil das Arrangement der israelischen Besatzung ist - wie unklar letztlich die Abgrenzung zwischen Freund und Feind."

22. Januar 2009 | ALLES FÜR MEINEN VATER • Kritik • Frankfurter Rundschau

Heike Kühn ist etwas enttäuscht. "Die unmögliche Liebe zwischen dem Mädchen, das nicht länger gehorsam sein will, und dem Jungen, der allen Gehorsam schuldet, lässt kein Happyend zu. Doch die Vertracktheit der Positionen, Wünsche und Feindbilder ist ein subtiler Beitrag zur Kino-Verständigung. Lediglich die Musik ist unterkomplex. Absichtsvoll wie Versicherungswerbung - der Tod kommt rascher als man denkt, sorgen Sie vor - verdirbt sie die surreal gelungenen Dialoge. Vielleicht war auch hier der Druck zu groß."

15. Januar 2009 | ALLES FÜR MEINEN VATER • Kritik • film-dienst 02/2008

Laut Katharina Zeckau mangelt es dem Film an einem starken Kern, das "liegt wohl auch an den beiden jungen Hauptdarstellern, die die schwierigen Biografien ihrer Figuren nicht mit dem nötigen Facettenreichtum ausstatten können. Was auch damit zu tun hat, dass ihre Geschichten stark über Dialogszenen transportiert werden. Das emotionale Zentrum des Films verlagert sich so auf Katz und Zippora, deren Darsteller für die anrührendsten Szenen des Films sorgen. So bleibt trotz der originellen Ausgangsidee und manch poetischem Bild von dem ersten Kinofilm des durch Fernsehgroßprojekte wie "Die Luftbrücke" (2005) bekannten Dror Zahavi ein eher zwiespältiger Eindruck."

08. Januar 2009 | ALLES FÜR MEINEN VATER • Kritik • critic.de

Thorsten Funke sah eine Mischung aus politischer Parabel, jiddischem Anatevka-Humor, exzessivem Musikeinsatz und überdeutlicher Symbolik. "Der Film lässt sich kaum Zeit für Atmosphäre und Entwicklung, sondern hakt alle wichtigen dramaturgischen Schritte zügig ab, verteilt seine Informationen ökonomisch auf verschiedene Rollen und gibt Tarek auch noch eine deutlich ausgesprochene Motivation für seine Tat. Nichts bleibt nicht erklärt. Die Unterschiede zu einem Fernsehfilm liegen vor allem in der Optik, die aber eine kosmetische ist: Der gelbliche, leicht überbelichtete Look erinnert an die Art, wie Steven Soderbergh in TRAFFIC (2000) Mexiko gefilmt hat."

03. Januar 2009 | ALLES FÜR MEINEN VATER • Kritik • kino-zeit.de

Eine interessante und zurzeit leider wieder hochaktuelle Grundidee liegt diesem Film zugrunde, lobt Joachim Kurz. "Was wäre, wenn die beiden Konfliktparteien im Nahen Osten (an)erkennen müssten, dass ihre Feinde genauso menschlich, genauso verletzlich und vom Leben gezeichnet und genauso liebenswert wären wie sie selbst? Wäre dies nicht ein Ansatz, um das sinnlose Blutvergießen auf beiden Seiten zu beenden? Die Antwort, die ALLES FÜR MEINEN VATER (ALLES FÜR MEINEN VATER Trailer) gibt, ist letzten Endes zwar ernüchternd, da sich schlussendlich niemand dem gesellschaftlichen Druck entziehen kann. Doch die Hoffnung und der feine Humor zwischen all dem Elend lassen zumindest davon träumen, dass eines Tages so etwas wie ein friedliches Zusammenleben zwischen Israelis und Juden möglich sein könnte."

02. Januar 2009 | ALLES FÜR MEINEN VATER • Kritik • programmkino.de

Volker Mazassek sieht in dem Film eine "Aufforderung zur Völkerverständigung. Nur wenn man miteinander redet und sich kennen lernt, kann man abstrakte Feindbilder aufbrechen. Der Film zeigt, wie’s geht. Aber er zeigt auch, dass die Konfliktparteien weit davon entfernt sind, sich darauf einzulassen. Die Zwänge auf beiden Seiten sind groß, und so kommt in ALLES FÜR MEINEN VATER (ALLES FÜR MEINEN VATER Trailer) letztlich die kalte Mechanik der Gewalt in Gang."

02. Januar 2009 | ALLES FÜR MEINEN VATER • Kritik • programmkino.de

Wunderschön ist der Film für Thomas Engel. "Er zeigt anhand eines glänzend geschriebenen Drehbuches, dem der Humor übrigens nicht fehlt, und einer ebensolchen Regie, wie sehr die verhängnisvolle politische Situation im Nahen Osten jeden einzelnen treffen kann. Die Menschen sind viel weniger unterschiedlich, sind sich viel näher als die zahlreichen Kontrollstellen, die Mauer, die Fanatiker auf beiden Seiten, die ständig wiederkehrende Schließung der Grenze und die Attentate den Anschein erwecken."

01. Januar 2009 | ALLES FÜR MEINEN VATER • Kritik • filmz.de

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