Thekla Dannenberg kritisiert, dass der Regisseur seine Figuren nicht ernst nimmt, "anstelle eines Charakters hat er ihnen einfach Pointen auf den Leib geschrieben. Sie sind Abziehbilder aus den Witzen, die derzeit über kaufsüchtige Alphafrauen im Umlauf sind. Aber selbst für Jaynes tatsächlich komische Visionen, bei denen sich etwa der habgierige Schuh-Verkäufer in einen Geier verwandelt, kann Mitchell Lichtenstein kein Copyright in Anspruch nehmen, das gab es schon bei "Ally McBeal"."
Wolfgang Höbel nennt das alles hübsch drastisch und schwer übersteuert. "Das netteste an diesem brachialkomischen Film ist es, Demi Moore wiederzusehen, in einem Film, in dem ausnahmsweise mal nicht sie die überspannteste, von Ambition zerfressenste Person vor der Kamera ist. Sie ist, ganz im Gegenteil, nahezu das einzige menschliche Wesen in einer Parade von behämmerten Zombies."
Reichlich Plakatives und Drastisches hat Carmen Böker ausgemacht. "Der Film ist nicht zu konventionell, nicht zu rührselig, mitunter kratzbürstig und grundsätzlich unterhaltsam. Wer Filme aus dem Wohin-mit-Vater-Fach wie beispielsweise MARVINS TÖCHTER oder DIE GESCHWISTER SAVAGE (
) gesehen hat, wird sich an diese erinnert fühlen. Vielleicht gleichen, anders als Tolstoi meint, auch alle unglücklichen Familien einander."
Laut Christian Schröder hat der Film "komische Momente, und eine Zeit lang macht es Spaß, dem Spiel von Demi Moore und Parker Posey zuzuschauen, ihren Kämpfen und Versöhnungen. Subtilität ist aber nicht die Sache von Regisseur Mitchell Lichtenstein, er schickt seine Figuren durch komödienstadlhaft plumpe Standardsituationen. Familiengeheimnisse werden enthüllt und Jaynes Träume, in denen sich ein Verkäufer in ein Huhn verwandelt oder ihr Lover auf Staubkorngröße schrumpft, grell bebildert. Und dann begeben sich die Töchter im Garten mit einem Bagger auf Schatzsuche und finden ein Hundeskelett."
Datenblatt des Films.