Inhalt • ELLY
Drei junge iranische Paare machen sich fröhlich auf zu einem Wochenende am Meer. Neben ihren Kindern ist auch der in Deutschland lebende Ahmad (Shahab Hosseini) mit dabei, nach einer gescheiterten Ehe auf der Suche nach einer neuen Frau. Aus diesem Grund bringt Sepideh (Golshifteh Farahani) auch Elly (Taraneh Alidousti), die hübsche Erzieherin ihrer Tochter, mit. Ihr heimlicher Plan, sie mit Ahmad zu verkuppeln, bietet den anderen eine großartige Platform für Scherze und Anspielungen. Elly fühlt sich jedoch offensichtlich nicht wohl dabei und möchte am liebsten schnell nach Hause, wird aber von der Freundin zum Bleiben überredet.
Kritik • ELLY • 07. Januar 2011 • negativ-film.de
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Ein wenig irritierend ist für Ciprian David "die minutiöse Vorgehensweise in der Erzeugung der Dramaturgie. Fast mechanisch wirkt der Film in dieser Hinsicht, in seinem fortwährenden Beibehalten zweier nebeneinander existierende dramaturgische Fäden. So wird im ersten Teil im Vordergrund die Romanze aufgebaut, während im Hintergrund über kurze Einstellungen oder Inszenierung im Bildhintergrund zunächst auf das mögliche Ertrinken der Kinder aufmerksam gemacht wird, dann über Obskurität und metaphorische Verweise in den Dialogen auf Ellys mögliches Verschwinden vorausgedeutet wird."