Inhalt • CHERI
Kann eine unmögliche Liebe ihre Erfüllung finden? Die schöne Edelkurtisane Léa (Michelle Pfeiffer) kommt langsam in ein gewisses Alter und hat sich aus dem Geschäft der käuflichen Liebe zurückgezogen. Im Paris des ausgehenden 19. Jahrhunderts lebt sie in unbeschreiblichem Luxus. Auf Wunsch ihrer ehemaligen Kollegin und Rivalin Madame Preloux (Kathy Bates) soll Léa deren hübschen, verwöhnten Sohn Chéri (Rupert Friend) zum Mann machen und in die Geheimnisse der Liebe einweihen.
Kritik • CHERI • 02. August 2009 • br-online.de
Margret Koehler sah eine emotionale Achterbahn durch Himmel und Hölle. Drehbuchautor Christopher Hampton hat "geschliffene und in ihrer Bösartigkeit kaum zu übertreffende Dialoge geschrieben, die sich die Damen beim gesellschaftlichen Miteinander ins Gesicht sagen - ein bitterböser, für den Zuschauer höchst amüsanter Schlagabtausch. Der zentrale Geschlechterkampf zwischen Léa und Chéri, sie mit der Macht der Erfahrung, er mit der Macht der Jugend, ist eine grandiose Gratwanderung auf Messers Scheide, die beide Schauspieler, Michelle Pfeiffer und Rupert Friend, locker meistern. Die Pfeiffer hat auch als ältere Aktrice nichts von ihrer Strahlkraft verloren, ist immer noch umwerfend schön, mit einem Schuss reifer Sinnlichkeit. Der macht sie noch begehrenswerter und diesen Film absolut sehenswert."