Inhalt • JUST WALKING
In Madrid sitzt Aurora gerade ihre Haftstrafe für einen Überfall ab. Ihre Komplizinnen Ana, Gloria und Paloma wurden nicht erwischt. Ana arbeitet als Prostituierte und sehnt sich nach Geld. Deshalb nimmt sie auch den Heiratsantrag von Félix an, einem Drogendealer aus Mexiko, der sie vergöttert. Sie folgt ihrem Mann nach Mexiko. Kurze Zeit später möchte Ana, dass ihre Freundinnen sie besuchen. Ana ist mit ihrem neuen Leben unglücklich. Nach Alkoholabstürzen und Schlägen ihres Ehemanns hat sie einen Plan ausgeheckt, bei dem es um viel Geld und um Rache geht...
Kritik • JUST WALKING • 08. Februar 2009 • perlentaucher.de
Vielleicht übertreibt der Thriller laut Thekla Dannenberg "ein wenig mit der Toughheit seiner Freibeuterinnen, den ganzen Film über bleiben sie wirklich sehr wortkarg und emotionslos. Man erfährt über sie weniger als über den armen Kartell-Vize, der noch immer um seine Mutter trauert, die er als Kind verloren hat (der Vater hat sie in einem Eifersuchtsanfall totgeprügelt). Aber das große Plus in diesem spanisch-mexikanischen Schlagabtausch ist, dass er auf jede Psychologie pfeift. Natürlich wollen sich die Frauen rächen, aber wenn sie rauben, morden oder Sex kaufen, dann tun sie das nicht, weil ihnen Gewalt angetan wurde oder sie ihre traumatische Kindheit nicht verwunden haben, sondern weil sie es wollen. Und weil sie es können."