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GHOSTED

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Regie Monika Treut
Kinostart 30.04.2009

Kritiken • GHOSTED

30. April 2009 | GHOSTED • Kritik • Die Tageszeitung

Die Liebesgeschichte ist zauberhaft, lobt Susanne Messmer, aber der Film seltsam lustlos und ungefähr. "Über manchen Szenen liegt eine schauerliche Filmmusik, die fatal an "Creative Sound Solutions" der Firma Sonoton für preiswerte TV-Produktionen erinnern. Und die Bilder vom Hamburger Hafen bei Sonnenuntergang sind ebenso touristisch und klischeehaft wie die vom bizarren chinesischen Essen auf dem Nachtmarkt, vom bunten Drachentanz und Feuerwerk in Taipeh bei Sophies erster Stadtrundfahrt und verweisen allzu vernehmlich auf das Problem der kulturellen Differenz - ein Stilmittel, wie es Monika Treut in ihren Dokumentarfilmen bislang vermieden hat."

17. April 2009 | GHOSTED • Kritik • Filmdienst 9/2009

Was auf der visuellen Ebene so fließend und fast traumwandlerisch erscheint, findet im Drehbuch jedoch keine Entsprechung, kritisiert Esther Buss. "Die Erzählung wirkt irgendwie hölzern, mit Informationen und falschen Fährten überfrachtet, zwischen den Figuren kann sich dadurch nur wenig entwickeln. Auch die Dialoge sind überraschend selbsterklärend – vielleicht sollte hier einer möglichen Verwirrung vorgebeugt werden, die eine nicht-lineare Handlung mit einer bizarren Doppelgängerin nun mal mit sich bringt. Ohne Frage trägt die Schauspielerin Inga Busch diesen Film."

02. April 2009 | GHOSTED • Kritik • Filmbewertungsstelle

"Der Film ist nicht linear erzählt, sondern spielt in verschiedenen Zeitebenen, die ineinander geschoben werden. Dies entspricht dem Charakter der Geister, die Zeit und Raum überwinden, aber auch den Phasen der Trauer, in denen die Erinnerungen an die Toten im Alltag wiederkehren. Sophie leidet unter dem Verlust der Geliebten. Erst jetzt wird ihr bewusst, was Ai-ling ihr bedeutet und was sie nicht gelebt hat."

02. April 2009 | GHOSTED • Kritik • programmkino.de

Thomas Engel ist angetan und sah "eine schöne, wenn auch traurige Liebesgeschichte zwischen zwei Frauen, eingerahmt von asiatischen Toten-, Ahnen- und Geistermythen, die fremdartig und schwer nachvollziehbar erscheinen mögen, die aber der Geschichte auch Spannung und Mysterium verleihen. Monika Treut versteht ihr Regiehandwerk und hat dafür gesorgt, dass schöne Aufnahmen beigesteuert wurden. Das lesbische Verhältnis zwischen den Frauen ist mit großer Natürlichkeit dargestellt."

01. April 2009 | GHOSTED • Kritik • filmz.de

Linksammlung zum Film.

05. Februar 2009 | GHOSTED • Kritik • Berliner Zeitung

Wie Philipp Bühler feststellt, sind weibliche Geister "gerade ein großes Thema im feministischen Diskurs; die "anwesend abwesenden" Untoten haben den Lebenden allerhand zu sagen über das Leben, die Liebe und fragile Geschlechterverhältnisse. Monika Treut verbindet diese Faszination mit ihrer Liebe zu taiwanesischen Geistermythen und Totenritualen. Ein sehr sanfter, stimmungsvoller Film ist dabei herausgekommen, der zwei fremde Kulturkreise ohne exotistische Anwandlungen verbindet. Im Gegenteil sehr präzise kommen die Wechselwirkungen von Liebe und Fremdheit auf den Prüfstand."

01. Februar 2009 | GHOSTED • Kritik • Berlinale

Datenblatt zum Film.

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