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Was aber bewirkt der Mangel an Nahrung innerhalb einer Familie? Was bedeutet er für deren Zukunft? Welche psychischen Folgen hat es, dass ein Vater oder eine Mutter die eigenen Kinder an Hunger leiden sieht? Wie werden die Eltern damit fertig? Wie gelangen arme Familien überhaupt an Lebensmittel, und wie verteilen sie diese unter den Familienmitgliedern? Antworten auf solche Fragen findet man nicht in den Statistiken oder auf Fotos von Hungernden. Um herauszufinden, was Hunger bedeutet, muss man mit Hungernden zusammenleben, Tag für Tag, wenigstens für eine Weile. Um die Erfahrung des Hungers aus der Perspektive der Betroffenen zu schildern, hat der Regisseur José Padilha 30 Tage lang den Alltag dreier brasilianischer Familien geteilt.



































