Inhalt • DER KNOCHENMANN
Jetzt ist schon wieder was passiert ... Ein Mann namens Horvath ist verschwunden. Die letzten Leasingraten für seinen Wagen sind nicht bezahlt. Unwillig übernimmt Brenner (Josef Hader) von seinem alten Freund Berti (Simon Schwarz) den mickrigen Auftrag, den säumigen Zahler zur Begleichung seiner Schuld zu bewegen oder Horvaths Leasingwagen zurückzubringen, und macht sich auf den langen Weg in die tiefste, schneebedeckte österreichische Provinz.
Kritik • DER KNOCHENMANN • 17. Februar 2009 • critic.de
Überraschenderweise zählt für Michael Kienzl "gerade jener Erzählstrang, der in Krimis meist reichlich konstruiert und aufgesetzt wirkt, im Knochenmann dank seiner beiden großartigen Schauspieler zu den Höhepunkten. Auf die slowakischen Zuhälter, die nicht mehr als dümmliche Klischees darstellen und für den weniger subtilen Humor des Films stehen, hätte man hingegen verzichten können. Dafür gelingt es dem Film am Ende noch auf eine für das Genre erstaunlich sensiblen Weise eine Transgender-Thematik einzubeziehen, ohne sie auf ihre Funktion als dramaturgischen Überraschungseffekt zu beschränken."