Inhalt • DER KNOCHENMANN
Jetzt ist schon wieder was passiert ... Ein Mann namens Horvath ist verschwunden. Die letzten Leasingraten für seinen Wagen sind nicht bezahlt. Unwillig übernimmt Brenner (Josef Hader) von seinem alten Freund Berti (Simon Schwarz) den mickrigen Auftrag, den säumigen Zahler zur Begleichung seiner Schuld zu bewegen oder Horvaths Leasingwagen zurückzubringen, und macht sich auf den langen Weg in die tiefste, schneebedeckte österreichische Provinz.
Kritik • DER KNOCHENMANN • 06. Februar 2009 • kino-zeit.de
Erfreulich finden es Joachim Kurz und Michael Spiegel, wie die Filmemacher "lediglich Motive und einzelne Elemente der literarischen Vorlage übernehmen und daraus etwas vollkommen Neues formen, das trotzdem in jeder Szene, jeder Einstellung den lässig-makaber-morbiden Ösi-Charme der Romane atmet. Familiäre Händel und gebackene Hendl, Kulinarisches und Kannibalistisches, Blut und Schnee, die treibenden Beats der fulminanten Sofa Surfers und Haders immer leicht verkatert und dementsprechend verlangsamt wirkendes Gesicht, Liebe, Triebe und Hiebe – die Mixtur ist krude, gewagt und gelungen. Mit schönen Grüßen an den Quentin, den Joel und den Ethan: DER KNOCHENMANN (
) ist schwerstens kultverdächtig. Oder auch einfach: Leiwand, Oida!"