| Regie | Roberto Castón |
| Kinostart | 15.04.2010 |
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"Mit eindrucksvollen Bildern und ruhiger Dramaturgie zeichnet der Regisseur das Bild einer baskischen Bergbauernfamilie um die Hauptfigur Ander. Die autoritäre Mutter, die alles Fremde ablehnt und kaum Spanisch spricht, steht für ein starres Festhalten an den Traditionen. Bis José, ein junger Peruaner, als Hilfsarbeiter auf den Hof kommt und das gesamte Beziehungsgefüge ins Wanken bringt. In einer Art baskischem Brokeback Mountain ringt Ander mit sich, wie er künftig leben will. Am Ende des Films findet sich eine überraschende Lösung: Eine sehr ungewöhnliche Konstellation des Zusammenlebens könnte ein Neuanfang sein."
Sebastian Handke sah einen ungewöhnlichen Film über die Liebe zweier Männer, "anrührend vor allem deshalb, weil er sich nicht in die entsprechenden, längst klischeehaft gewordenen Großstadtmilieus zurückzieht. Die behutsam charakterisierten Figuren, sorgfältig eingebettet in die eher strenge Lebenswelt des ländlichen Baskenlandes, werden von den durchweg überzeugenden Darstellern zu Leben erweckt. Ein im allerbesten Sinne schlichter Film über einen Mann, der sich in der Mitte seines Lebens noch einmal verändern muss, um sein Glück zu finden."
Datenblatt des Films.