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WARTEN AUF ANGELINA

WARTEN AUF ANGELINA

Regie Hans-Christoph Blumenberg
Kinostart 08.01.2009

Kritiken • WARTEN AUF ANGELINA

08. Januar 2009 | WARTEN AUF ANGELINA • Kritik • Berliner Zeitung

Philipp Bühler bezeichnet den Film als hübsch grob gerasterte Promi-Spielerei. Allerdings ist er auch "eine grobgerasterte Digital-Video-Produktion, die auf wenig mehr beruht als einer schnellen Idee und dem Willen zum Selbermachen. Der Film dient eigentlich nur zur Bebilderung mal lustiger, mal etwas bemüht wirkender Dialoge. So operiert auch ein Til Schweiger, mit dem Unterschied, dass er dafür Fördergelder nimmt. Die wären Hans-Christoph Blumenberg vermutlich nur lästig. Und medientheoretisch ist er sowieso auf der richtigen Seite: Bei Promi-Fotos kommt es schließlich auch nicht darauf an, ob sie gut aussehen oder nicht."

08. Januar 2009 | WARTEN AUF ANGELINA • Kritik • Der Tagesspiegel

Nana Heymann berichtet vorab von der Premieren-Feier.

08. Januar 2009 | WARTEN AUF ANGELINA • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Christiane Peitz kann der Regisseur "Komik mit Klugheit paaren und scharf gewürzte Dialoge schreiben. Bloß paart sich der Wortwitz nicht mit dem für eine gute Komödie unerlässlichen Bilderwitz. Das Forcierte der Situationspointen konterkariert den Verbal-Slapstick. Alles so ausgedacht hier ... Kein wildes Blitzwitzgewitter, sondern ein Knipsfilm, heiter rhythmisiert mit Tages-Motti von Billy Wilder, Gerhart Hauptmann und Wilhelm Busch. Nichts gegen kleine, schnelle Filme. Aber wer die Medien-Camarilla aufs Korn nimmt, von dem wünschte man sich außer der frechen Schnauze auch ein paar freche Kameraeinstellungen."

08. Januar 2009 | WARTEN AUF ANGELINA • Kritik • perlentaucher.de

Hier glückt nichts, kritisiert Ekkehard Knörer. "Die Dialoge hat sich Hans-Christoph Blumenberg selbst geschrieben und sie sind das größte der durchweg nicht weiter schlimmen Übel des Films. Immer ein Satz, eine Erklärung zu viel. Zu wenig Mut zum Sprung der Gedanken, zum Spiel der Worte, zum Absurden. Die beiden Hauptdarsteller sind in Ordnung, an ihnen liegt es nicht, dass nichts zündet."

01. Januar 2009 | WARTEN AUF ANGELINA • Kritik • film-dienst 01/2009

Eine Komödie im Guerillamodus muss nicht fehlschlagen, wie dieser Film laut Alexandra Wach beweist. Hier "glänzt die prominente Darstellerriege, darunter Barbara Auer und Gudrun Landgrebe, doch durch Mut zum Kurzauftritt und befreiender Spontaneität. Ohne Filmförderung oder Fernsehbeteiligung in nur zehn Drehtagen entstanden, schafft der Ex-Filmkritiker und "Tatort"-Regisseur Hans-Christoph Blumenberg das Kunststück, die Nachteile seiner Drehbedingungen zum Vorteil umzukehren, indem er sich ganz auf Situationskomik, Boulevard-Atmosphäre und treffsichere Dialogkunst verlässt."

30. Dezember 2008 | WARTEN AUF ANGELINA • Kritik • br-online.de

Für Margret Köhler sind die Auftritte der Damen "amüsant und die Dialoge teilweise witzig, aber nach einer Weile dreht sich die Geschichte im Kreis, Ironie und Bösartigkeit gehen bei dieser Betrachtung des absurden Celebrety-Zirkus flöten, auch wenn der Promi-Kult aufs Korn genommen und das Gerücht (das in Wirklichkeit wie eine Seifenblase zerplatzte), "Brangelina" würden sich ausgerechnet in Berlin ein Domizil suchen, mit Lust zerpflückt wird. ... Etwas mehr Mut zur Bissigkeit und zur schwarzhumorigen Satire hätte nicht geschadet."

30. Dezember 2008 | WARTEN AUF ANGELINA • Kritik • critic.de

Der Film lässt Tobias Haupts ein wenig ratlos zurück. Als Mediensatire funktioniert er nicht. "Im Besonderen auf das Phänomen des Paparazzo Bezug zu nehmen, dafür haben Federico Fellini mit DAS SÜßE LEBEN (1960) und Louis Malle mit PRIVATLEBEN (1961), die im Film auch beide zitiert werden, vor langer Zeit Maßstäbe gesetzt, mit denen Warten auf Angelina besser nicht gemessen werden sollte. Ähnlich verwirrend klingt dann auch die Aufforderung zum Ende des Films: "Bitte bleiben sie noch. Kattelbach kommt!". Der Gimmick, am Ende eines Films nach dem Abspann noch ein kleines Bonbon nachzuschieben gehört fast schon zum guten Ton des heutigen Kinos. Die Frage bleibt nur, warum man dazu auffordern soll? Es sei denn man hat Angst, dass die Leute schon vorher das Kino verlassen haben."

30. Dezember 2008 | WARTEN AUF ANGELINA • Kritik • programmkino.de

Was an dieser Satire mitunter auch bei Thomas Volkmann Spaß bereitet, sind die vielen Zitate und Verweise auf bekannte Filme. "So wundert es am Ende nicht, dass hinter anderen Hausecken plötzlich noch andere Paparazzi aufkreuzen. Dafür aber hat Hans-Christoph Blumenberg mit seiner von Jazzmusik des "Big Bazaar Orchestra" untermalten Gesellschafts- und Mediensatire das Warten auf Angelina zu einer kurzweiligen Angelegenheit mit hohem Unterhaltungsanspruch und treffenden Ansichten über moderne Beziehungen gemacht."

24. Dezember 2008 | WARTEN AUF ANGELINA • Kritik • filmz.de

Linkzusammenstellung auf filmz.de

30. Oktober 2008 | WARTEN AUF ANGELINA • Kritik • programmkino.de

Der Film ist gelungen, stellt Thomas Engel lakonisch fest. Hans-Christoph Blumenberg "beweist wieder einmal Niveau. Florian Lukas und Kostja Ullmann könnten nicht besser spielen. Die Damenriege ist imposant. Dass diese prominenten Schauspielerinnen in kleinen Rollen mitmachen, spricht für sich, für Hans-Christoph Blumenberg und den Film. Das Beste aber sind die Dialoge: teils geschliffen, teils komisch, teils absurd. Manche von ihnen hätten allerdings von Florian Lukas und Kostja Ullmann weniger genuschelt und besser artikuliert gehört.

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