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DISTANZ

DISTANZ

Regie Thomas Sieben
Kinostart 19.08.2010
Genre Drama, Liebesgeschichte

Kritiken • DISTANZ

13. August 2010 | DISTANZ • Kritik • filmgazette

Laut Janis El-Bira bekommt DISTANZ (DISTANZ Trailer) in einigen wenigen Momenten ein beunruhigend instabiles Zentrum: "eine schwarze, bizarre Komik. Mit ihr weiß der Film nicht so recht etwas anzufangen, obwohl sie – alle Psychologisierungen zynisch erstickend – der Figur Daniel und ihrer "Krankheit" so ganz und gar angemessen wäre. Stattdessen rettet man sich einmal mehr ins Tragische und mag das eigene, irre flackernde Lachen lieber nicht hören."

02. August 2010 | DISTANZ • Kritik • schnitt.de

Sebastian Gosmann hätte mehr erwartet. "Die Charaktere bleiben uns fremd, der Interpretationsspielraum groß und der Film entsprechend unverbindlich in seiner Aussage. Diesem vagen inhaltlichen Konstrukt zwingt Sieben, dessen Stil (vergleichsweise lange Einstellungen, Dialogarmut, elliptische Erzählweise, sparsamer Musikeinsatz) eine gewisse ideologische Nähe zur Neuen Berliner Schule erkennen läßt, ein durchaus wohldurchdachtes, aber schließlich doch zu nüchternes und strenges visuelles Konzept auf, um den Zuschauer wirklich zu packen. So bleibt dieser am Ende eher ratlos als nachhaltig verstört zurück."

29. Juli 2010 DISTANZ • Kritik • doppelpunkt.de

Die größte Stärke dieses stillen Films von Thomas Sieben ist der vollkommene Verzicht auf Erklärungsversuche oder eine oberflächliche Psychologisierung der Hauptfigur, stellt Martin Schwarz fest. Der Regisseur "zeigt scheinbar kühl das unglaubliche Geschehen, dass dadurch noch stärker wirkt. Ein beeindruckender Film, der bei der Berlinale 2009 als Eröffnungsfilm der Sektion "Perspektive Deutsches Kino" für viel Beifall sorgte und in seiner Intensität an einen ähnlich gelagerten Film wie ALLEIN mit Lavinia Wilson erinnert."

12. Juli 2010 | DISTANZ • Kritik • Der Spiegel

Verstörend findet Lars-Olav Beier DISTANZ (2009) (DISTANZ (2009) Trailer). "Bisweilen scheint es so, als hätten Thomas Sieben und Ken Duken Angst vor der eigenen Courage bekommen - oder vor ihrem Protagonisten. Sie umstellen Daniel mit Figuren, die ihn in ein soziales Gefüge einordnen sollen, mit einem schikanösen Chef oder einer liebevollen Arbeitskollegin. In solchen Momenten wirkt DISTANZ (2009) (DISTANZ (2009) Trailer) schematisch, klischeehaft und unglaubwürdig."

02. Juli 2010 | DISTANZ • Kritik • programmkino.de

Laut David Siems fokussiert sich der Regisseur "auf die Beziehung seiner zwei Hauptfiguren, die von starken Hauptdarstellern verkörpert werden. Die Coolness von Ken Duken kontrastiert Franziska Weisz mit einem gehörigen Hauch bürgerlicher Mittelstandsvernünftigkeit, die zeigt: Ich bin die ausgleichende Kraft, der Ruhepol, der das vermeintliche Biest zähmen soll."

01. Juli 2010 | DISTANZ • Kritik • Distanz

Überblick zum Film auf moviepilot.de

08. Februar 2010 | DISTANZ • Kritik • festivalblog.de

Das Ungewöhnliche entdeckt Tiziana Zugaro: "Nichts, aber auch gar nichts wird erklärt. Regisseur Thomas Sieben verzichtet aufs Psychologisieren und auch auf den moralischen Zeigefinger. Er hält einfach die Kamera als stummen Zeugen auf ein Geschehen, das dadurch umso erschreckender wird. Auf eine Person, die man in ihren Abgründen wohl auch nicht erklären kann. Ein dummer Spruch geistert einem immer wieder durchs Hirn: Der Mörder ist immer der Gärtner."

02. Februar 2009 | DISTANZ • Kritik • critic.de

Sascha Keilholz schaut auf den Hauptdarsteller. "Während der schauspielerisch limitierte Ken Duken in so manchem Film als Schwachstelle empfunden werden kann, scheint er hier seine Paraderolle gefunden zu haben."

01. Februar 2009 | DISTANZ • Kritik • Berlinale

Dateblatt des Films.

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