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SO FINSTER DIE NACHT

SO FINSTER DIE NACHT

Regie Tomas Alfredson
Kinostart 23.12.2008
Genre Vampirfilm, Drama, Liebesgeschichte

Kritiken • SO FINSTER DIE NACHT

24. Dezember 2008 | SO FINSTER DIE NACHT • Kritik • Berliner Zeitung

Peter Uehling sah eine Meditation über das Dunkle in uns und im Leben mit den anderen. "Davon erzählt der Film noch klarer und schlackenloser als der bemerkenswerte, aber auch an mancher Thriller-Konvention schwer tragende Roman. Zwölf sein ist ohnehin schon Mist. Wer es, wie Oskar, wie der Autor des Romans oder auch der Autor dieses Textes, in den frühen 80er-Jahren war, wird diesen Film lieben."

24. Dezember 2008 | SO FINSTER DIE NACHT • Kritik • Frankfurter Rundschau

Laut Heike Kühn möchte der Autor "sein Buch als Romanze verstanden wissen, in der die Liebe einer Lolita-Vampirin mit ihrem düsteren Glanz die grundlegendere Schwärze der menschlichen Gleichgültigkeit vertreibt. Doch der Film, maßlos schön, niederschmetternd in seinen Einsichten in die menschliche Psyche, erhaben in seiner poetischen Ambivalenz, deutet auch Oskars Verderben an. Einmal sieht man Eli nackt. Ihr Geschlecht ist zerschnitten, ihre Frauwerdung versiegelt. Wer mit ihr geht, darf nie erwachsen werden, selbst wenn er mordend altert."

23. Dezember 2008 | SO FINSTER DIE NACHT • Kritik • Der Tagesspiegel

Regisseur Tomas Alfredson mixt in SO FINSTER DIE NACHT Horror und Coming-of-Age zu einem der besten Filme des Jahres 2008, lobt Achim Fehrenbach. "Sensibel porträtiert Regisseur Tomas Alfredson die Annäherung der beiden Außenseiter. An Oskars Seite darf Eli sich wie eine Zwölfjährige fühlen, obwohl ihr Geist hunderte von Jahren alt ist. Mit einem simplen Trick gelingt es dem Regisseur, diesen Widerspruch glaubhaft erscheinen zu lassen: Tomas Alfredson lässt Elis Vergangenheit komplett außen vor. Das mag den einen oder anderen Logik-Fan verärgern - dem Film schadet es nicht."

18. Dezember 2008 | SO FINSTER DIE NACHT • Kritik • critic.de

Wie Nadja Ben Khelifa feststellt, inszeniert der Regisseur seine Geschichte "entlang mehrerer Genres. Er bedient sich der Figuren des Coming-of-age Films und der Dramaturgie des Liebesfilms, vor allem aber der durch die Populärkultur vermittelten Mythologie des Vampirismus. Dabei zielt er nicht in erster Linie auf dessen Horrorwirkung. Vielmehr bildet die Figur des Grenzwesens in ihren vielen Widersprüchen typisch jugendliche Befindlichkeiten ab. Und zugleich bietet sie ganz traditionell eine Projektionsfläche für die Beziehung von Herrschaft und Knechtschaft."

02. Dezember 2008 | SO FINSTER DIE NACHT • Kritik • br-online.de

Margret Köhler lobt den Film: "Einsamkeit und Isolation überall. Trotz bleierner Zeit und harter sozialer Bedingungen darf ein bisschen Romantik flackern und sogar Blutsbrüderschaft geschlossen werden, relativ selten bei Vampiren. Und das überraschende, augenzwinkernde Ende verströmt einen kleinen Hauch von Glück. Die Realität ist dünn und zerbrechlich, so wie die Psyche der Protagonisten, die sich gegenseitig Kraft geben. Dass die genreübergreifenden Handlungsstränge zusammen passen, liegt auch an den jungen Hauptdarstellern Kåre Hedebrant und Lina Leandersson, die sich wie zwei Seiten ein- und derselben Medaille ergänzen. Liebe kann aus der Dunkelheit befreien. Immerhin eine tröstliche Kunde."

02. Dezember 2008 | SO FINSTER DIE NACHT • Kritik • programmkino.de

Marcus Wessel sah einen Film über das Erwachsenwerden in einer aus Sicht der Kinder unübersichtlichen und bedrohlichen Welt. Der Regisseur "bewies mit der Wahl seiner jungen Hauptdarsteller ein gutes Händchen. Kåre Hedebrant und Lina Leandersson füllen ihre komplexen Rollen jederzeit glaubhaft aus. Insbesondere Lina Leandersson beeindruckt mit ihrer sensiblen, zurückgenommenen Darstellung des Vampir-Mädchens Eli. Sie wirkt einerseits selbstbewusst, andererseits schüchtern und zerbrechlich. SO FINSTER DIE NACHT erzählt einer jener Geschichten, in die man zunächst Zeit und Geduld investieren muss, die einem dann aber umso mehr zurückzugeben haben."

01. Dezember 2008 | SO FINSTER DIE NACHT • Kritik • filmz.de

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