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LITTLE PARIS

LITTLE PARIS

Regie Miriam Dehne
Kinostart 18.12.2008

Kritiken • LITTLE PARIS

18. Dezember 2008 | LITTLE PARIS • Kritik • Berliner Zeitung

Einen einfallsreichen Tanzfilm aus der deutschen Provinz sah Alexandra Seitz. "LITTLE PARIS (LITTLE PARIS Trailer) ist ein einfallsreicher, schwungvoller Tanz- und Coming-of-Age-Film, hemmungslos mit Kitsch, Klischee und Pathos arbeitend, unbekümmert um Peinlichkeiten oder Konventionen. Immer wieder überraschend und anrührend, wirklichkeitsnah und zugleich konstruiert, entspannt und doch dynamisch, mal melodramatisch, mal authentisch, ebenso mitfühlend wie schonungslos. Dass all diese widersprüchlichen Eigenschaften ein harmonisches Ganzes ergeben sollen, scheint unglaublich. Tatsächlich ist Harmonie auch der falsche Begriff für das wilde erzählerische und stilistische Konglomerat, das sich vor den Augen des Zuschauers ausbreitet, so verzweigt wie verästelt."

18. Dezember 2008 | LITTLE PARIS • Kritik • kino-zeit.de

Florian Koch ist enttäuscht. "Durch die vielen Nebengeschichten um gescheiterte Liebesträume, Frustrationen in der Arbeit und Betrug der besten Freundin kommt LITTLE PARIS (LITTLE PARIS Trailer) nie auf den Punkt. Einige solide Hochglanz-Perspektiven zeigen zwar Miriam Dehnes formales Können, aber ihr unfokussierter, unglaubwürdiger Plot zerstört jeden Filmgenuss. Und ihre aufgesetzte Pseudojugendsprache um "aggro"- und "geil"-Gefühlsausdrücke zeigt einen mangelnden Einblick in die tatsächlichen verbalen Ausdrucksmittel junger Menschen. So kommt Miriam Dehne auch den wirklichen Ängsten und Problemen dieser Jugendlichen nicht näher."

18. Dezember 2008 | LITTLE PARIS • Kritik • kino-zeit.de

Stefan Otto dagegen lobt den Film. "LITTLE PARIS (LITTLE PARIS Trailer) ist ein Film der sehnsüchtigen, unerfüllten Mädchen und der durchtrainierten, männlichen Tänzer-Oberkörper. Ein Film, in dem gerade die unbekannten, jungen Darsteller einen guten Teil des Reizes ausmachen und den Eindruck bekräftigen, man selbst beobachte als Zuschauer wirkliche Jugendlichen, die sich neben wenigen Worten durch Tänze ausleben und ausdrücken."

10. Dezember 2008 | LITTLE PARIS • Kritik • film-dienst 25/2008

Dass hier jemand mit Macht einen Neuanfang sucht, wird für Michael Ranze nie deutlich. Der Regisseurin gelingt es "nicht, die disparaten Elemente ihres Films zu einem schlüssigen Ganzen zu vereinen. Die Figuren wirken in ihrer Eindimensionalität eigentümlich leblos, die Dialoge schwanken zwischen Bedeutungsschwere und Oberflächlichkeit. Das erweckt den Eindruck, dass die Originalität der Einfälle wichtiger ist als die authentische Geschichte von Ewachsenwerden und Selbstfindung. Wenn Barbie mit Hochzeitsschleier und Diadem den Müll hinausbringt, ist man endgültig in der Groteske angekommen."

02. Dezember 2008 | LITTLE PARIS • Kritik • programmkino.de

So wichtig die Tanzszenen im Film sind, leider erfolgen die Schnitte meist so schnell, dass man der Choreografie selten folgen kann, kritisiert Thomas Volkmann. "Schade, denn Wegmann und Pinheiro scheinen die Moves durchaus im Blut zu haben. Ihrer beide wie auch all die anderen Figuren bleiben jedoch auf Klischees reduziert, sind uninteressant und ergehen sich schlimmstenfalls auch noch in unnötigem Overacting. So schön ausstaffiert und von poetischen Ansätzen (Rehe auf Lichtungen, rosa Hasen) durchzogen der tragikomische Film auch wirkt – letztendlich bedient er doch nur die Illusion von Liebesfantasien und dem Traum von der Flucht aus einer biederen Wirklichkeit."

02. Dezember 2008 | LITTLE PARIS • Kritik • programmkino.de

Thomas Engel sah ein kleines, brauchbares, in einem absichtlich improvisierten, quasi vorbeihuschenden Stil geschaffenes Zeitbild. "Zweifellos hat Miriam Dehne mit diesem Film das Lebensgefühl eines Teils der jüngeren Generation und speziell der hier handelnden Personen getroffen. Das beweisen deren Verhalten, die noch mangelnde Orientierung, ihre Sprache, ihre kurzen Liebesverhältnisse, ihre Sexspiele, ihre Erwartungen und Träume, ihre Enttäuschungen, die bis zum Selbstmord reichen."

01. Dezember 2008 | LITTLE PARIS • Kritik • filmz.de

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