Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

RAGE

RAGE

Regie Sally Potter

Kritiken • RAGE

09. Februar 2009 | RAGE • Kritik • Berliner Zeitung

Carmen Böker ist etwas enttäuscht: "Einen streng minimalistischen, "armen" Film über den Luxus der Moden zu versuchen, das ist formal ein interessantes Experiment. Nur ermüdet die starre Kameraeinstellung schon nach Kurzfilmlänge - und zudem geht es bei Sally Potter auch ziemlich klischeehaft zu. Sie ersetzt die bemängelten Stereotypen durch einen Katalog ähnlich simpel angelegter Figuren."

09. Februar 2009 | RAGE • Kritik • Der Tagesspiegel

Lustig, experimentell - aber auch ermüdend, findet Daniela Sannwald den Film. "Nicht überraschend sind also die Erkenntnisse, die man aus den Aussagen der Protagonisten gewinnt, und vielleicht deshalb verliert der Film nach einiger Zeit seinen Schwung. Die sorgfältig komponierten Bilder, das fehlerlos durchgehaltene Konzept und die bemerkenswerten darstellerischen Leistungen können nicht verhindern, dass man ein wenig ermüdet: Die Dominanz der Form erinnert an die Rigidität mancher Experimentalfilme. Sally Potter scheint zu ihren Anfängen zurückgekehrt zu sein, obwohl sie's längst besser kann. Im Wettbewerb eines A-Festivals hat dieser Film jedenfalls nichts zu suchen."

09. Februar 2009 | RAGE • Kritik • kino-zeit.de

Für Joachim Kurz ist der Film "in erster Linie ein Experiment aus dem Laboratorium neuer Erzählformen, das durchaus – trotz der Pfiffe des Publikums – neue Wege aufzeigen kann. Störend sind nämlich nicht die Form oder die neue Ästhetik des Films, sondern dramaturgische Schwächen, Übertreibungen und die Klischeehaftigkeit der Figuren – das Handwerkszeug eines Filmemachers also. Das Sally Potter gerade das eigentlich beherrscht, hat sie unter Beweis gestellt."

09. Februar 2009 | RAGE • Kritik • Die Zeit

Markus Zinsmaier stellt fest: "Es gehe ihr um das Alte und das Neue, um die Frage nach Wahrheit und Lüge, sagt die Regisseurin in der Pressekonferenz. In Zeiten, in denen jede Information, jedes Bild auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft werden muss, nicht die schlechteste Fragestellung. Sally Potter hat mit RAGE ein Update ihres eigenen Schaffens abgeliefert. Ihr Film ist eine Wohltat. Und sei es nur, weil er das Denken dem Zuschauer überlässt."

01. Februar 2009 | RAGE • Kritik • Berlinale

Datenblatt des Films.

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,43399