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CADILLAC RECORDS

CADILLAC RECORDS

Regie Darnell Martin
Kinostart 23.04.2009

Kritiken • CADILLAC RECORDS

27. März 2009 | CADILLAC RECORDS • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Hier fehlt es laut Birte Lüdeking an dem Entscheidenen, am Rhythmus. "Viel mehr als das erfundene, klischeelastige Privatleben der Künstler hätte einen als Zuschauer allerdings interessiert, was genau das Besondere und Revolutionäre an ihrer Musik ist. Das lassen lediglich der mitreißende Soundtrack und die gelungenen Musikszenen erahnen, eine Kombination aus Originalaufnahmen und Neuaufnahmen der Darsteller. Hauptsächlich in Nachtclubs oder im Aufnahmestudio vorgetragen, überzeugen die freien Interpretationen der Schauspieler von Song-Klassikern."

23. April 2009 | CADILLAC RECORDS • Kritik • Berliner Zeitung

Laut Josef Schnelle hält sich der Film an gängige Klischees. Überhaupt wirkt der Film "wie eine Verfilmung der Rock'n'Roll Hall of Fame in Cleveland, in die Etta Jones zum Beispiel erst 2001 aufgenommen wurde. Wenig Mühe hat sich Regisseurin Darnell Martin mit dem Zeitgeist und dem politischen Umfeld gegeben. Das war in den 50er-Jahren noch von extremem Rassismus geprägt, und wie man in der einschlägigen Fachliteratur nachlesen kann, war der Sohn polnischer Einwanderer Leonard Chess durchaus nicht immer nur der liebenswerte väterliche Freund der schwarzen Musiker, als den ihn Adrien Brody darstellt."

23. April 2009 | CADILLAC RECORDS • Kritik • Der Tagesspiegel

Es werden so viele Künstler gewürdigt, dass sie allesamt zu kurz kommen, kritisiert Sebastian Handke. "Der Film ist recht lang, und manchmal scheint die Regisseurin nicht zu wissen, welchem Strang sie eigentlich folgen soll. Und doch ist CADILLAC RECORDS (CADILLAC RECORDS Trailer) einer der besten Musikfilme seit langem. Denn er entwickelt tatsächlich ein Gefühl für das Besondere an den Künstlern, deren Geschichte er erzählt – indem er ihre Musik zum Mittelpunkt macht."

23. April 2009 | CADILLAC RECORDS • Kritik • Frankfurter Rundschau

Michael Kohler ist durchaus angetan: "Der Film ist reich an lokalem Kolorit, er ist zudemn glänzend besetzt, musikalisch überzeugend, und er pinselt die gesellschaftlichen Hintergründe mit kräftigen, aber niemals aufdringlichen Farben aus. ... Darnell Martin ist der Mythos genau so wichtig wie die Fakten, die ihm zugrunde liegen: Sie zeigt den alltäglichen Rassenhass und Alkoholismus, das gleichermaßen heilige wie korrupte Musikgeschäft, die künstlerischen und privaten Eifersüchteleien, die überwältigende Wirkung des Erfolgs und natürlich den Ideenklau des weißen Establishments."

22. April 2009 | CADILLAC RECORDS • Kritik • Der Spiegel

Daniel Haas sah eine bewegende Story über das Zusammenspiel von Schwarz und Weiß im Zeichen des Entertainments. "Es ist faszinierend zuzuschauen, wie der Film der amerikanischen TV-Regisseurin Darnell Martin diese Entwicklung mit Hilfe der profiliertesten Darsteller des schwarzen US-Kinos auffächert: Mit Jeffrey Wright, der Muddy Waters als Womanizer und geschundene Künstlerseele spielt, "der Typ, der jeder Mann sein wollte, und der Mann, den jede Frau lieben wollte"."

02. April 2009 | CADILLAC RECORDS • Kritik • programmkino.de

Besonders interessant findet Michael Meyns den Film "immer dann, wenn er die mehr oder weniger unterschwellige Diskriminierung zeigt, denen sich die schwarzen Musiker ausgesetzt sahen. Angefangen vom der damals gebräuchlichen Bezeichnung "Race Music", mit der sämtliche schwarze Musik gemeint war, über die Schwierigkeit in meist weißen Clubs Auftritte zu bekommen, bis zum unverhohlenen Kopieren der Songs durch weiße Musiker. In diesen Momenten gelingt es Darnell Martins, ein differenziertes Bild der amerikanischen Gesellschaft zu zeigen, mit all den Chancen, die Amerika bietet und all den Hindernissen, denen sich besonders die schwarze Bevölkerung immer noch gegenübersieht."

02. April 2009 | CADILLAC RECORDS • Kritik • programmkino.de

Thomas Engel musste "als Kinozuschauer höllisch aufpassen, denn es geht bunt, vielschichtig, heftig, melancholisch und tragisch zugleich zu. Insgesamt aber ist unter ziemlich origineller Regie und temporeicher Montage eine Art Biopic mehrerer damaliger Koryphäen von durchaus passabler Qualität entstanden, das Freunde der Musik jener Zeit hoch erfreuen dürfte. Denn musikalisch wird zum Teil Exquisites geboten."

01. April 2009 | CADILLAC RECORDS • Kritik • filmz.de

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