Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

DIE EWIGEN MOMENTE DER MARIA LARSSON

DIE EWIGEN MOMENTE DER MARIA LARSSON

Regie Jan Troell
Kinostart 08.04.2010
Genre Drama

Kritiken • DIE EWIGEN MOMENTE DER MARIA LARSSON

11. März 2010 | DIE EWIGEN MOMENTE DER MARIA LARSSON • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Felix Frieler sah einen klassischen Erzählfilm. "Neben den Stärken der Biographie zeichnet den Film vor allem aus, dass er seine Figuren sehr behutsam und differenziert in ihrem politisch-gesellschaftlichen Umfeld verortet. Die ewigen Momente der Maria Larsson bietet so Einblicke in eine wichtige Epoche europäischer Geschichte, ohne sich dabei mit eindeutigen Zuschreibungen und monokausalen Erklärungen zu belasten. Alle Aussagen über die Gesellschaft sind an die Einzigartigkeit der Geschichte rückgebunden. Was über sie hinausgeht, wird nur angedeutet und muss vom Publikum selbst freigelegt werden."

09. April 2010 | DIE EWIGEN MOMENTE DER MARIA LARSSON • Kritik • Der Tagesspiegel

Silvia Hallensleben hat sich nicht ganz überzeugen lassen. "Die Kamera findet für Glück und Leid Bilder gediegener Qualität, die allerdings von der Aufbruchsstimmung der Zeit wenig spüren lassen. So erscheint die damals revolutionäre Lichtbildkunst hier von Nostalgie umweht. Filmästhetisch ist das eine fast rührend altmodische Alternative zum neuen 3-Dimensionalismus. Dass die an einer wahren Begebenheit orientierte Geschichte am Ende das Erdulden ehelicher Gewaltverhältnisse zum Liebesakt verklärt, ist allerdings doch arg viel Großherzigkeit."

08. April 2010 | DIE EWIGEN MOMENTE DER MARIA LARSSON • Kritik • perlentaucher.de

Ekkehard Knörer lobt den Regisseur. "Das Pathos der Fotografie und des Films (auch in der rekonstruierenden Fiktion) als Kunstform, die dem Vergänglichen befristete Ewigkeit schenkt, stellt Jan Troells Film niemals aus, doch sieht man jeder einzelnen Einstellung seinen Glauben daran an. Auf 16mm gedreht, auf 35mm dann umkopiert, mit Absicht körnig, Film als Film, manchmal betörend schön ausgeleuchtet, aber nie pittoresk. Niemals ein Bilderbuch, niemals Opfer von Nostalgie. Die Montage lässt Szene für Szene just im rechten Moment enden, weder abbrechend noch abrundend, offen genug, geschlossen genug. Man muss vielleicht keine Historienfilme drehen. Aber wenn, dann bitte so."

03. April 2010 | DIE EWIGEN MOMENTE DER MARIA LARSSON • Kritik • br-online.de

Gebhard Hölzl sah eine glaubwürdige, unaufgeregte Emanzipationsgeschichte. Regisseur Jan Troell "setzt auf klare, streng durchkomponierte Bilder, die in nostalgischen Sepiatönen gehalten sind, und baut zwischendurch Originalaufnahmen Larssons ein. Folgerichtig wird Sprache zurückhaltend eingesetzt, dient der Off-Kommentar primär dazu, Handlungszeiten und –ebenen miteinander zu verknüpfen. Jan Troell wird von Filmkennern gerne mit dessen Landsmann Ingmar Bergman verglichen – warum, das lässt sich hier durchaus nachvollziehen."

15. März 2010 | DIE EWIGEN MOMENTE DER MARIA LARSSON • Kritik • film-dienst

Für Esther Buss wirkt der Film "etwas aus der Zeit gefallen, stilistisch ein wenig antiquiert, aber doch angenehm resistent gegenüber dramaturgischen Regeln (Figurenentwicklung, Spannungsaufbau) und den Konventionen des Historiendramas. Die Veränderungen innerhalb der Figuren sind marginal, sie lösen weder große noch kleine Revolutionen aus, für sie selbst aber sind sie essenziell. "Man sieht, was man sehen will", sagt Maria Larsson am Anfang des Films lapidar, doch später sieht sie viel mehr als das: Es sind der Fluch und das Wunder der Wirklichkeit gleichzeitig."

01. März 2010 | DIE EWIGEN MOMENTE DER MARIA LARSSON • Kritik • programmkino.de

Luitgard Koch lobt den Film. "Vor allem die finnische Schauspielerin Maria Heiskanen glänzt in ihrer Rolle als spröde Fotografie-besessene Maria Larsson. Authentisch verkörpert die exzellente Charakterdarstellerin ein exemplarisches Frauenschicksal aus der Arbeiterschicht in geschichtlich bewegter Zeit zwischen Liebe, Selbstverwirklichung und Abhängigkeit. Inspiriert zu diesem bewegenden, chronologisch inszenierten Melodram wurde Regielegende Jan Troell von der Familiengeschichte seiner Ehefrau, die auch am Drehbuch mitarbeitete. Maria Larsson war die Tante ihres Vaters. Die visuelle Kraft, die das preisgekrönte, opulente Sittengemälde entfaltet, festigt einmal mehr den Ruf des skandinavischen Films als emotionales Erzählkino."

01. März 2010 | DIE EWIGEN MOMENTE DER MARIA LARSSON • Kritik • strandgut.de

"Eine Parallele zwischen dem Filmemacher Jan Troell und der Fotografin Maria Larsson ist offensichtlich. Beide halten Situationen mit dem Kameraauge fest. Der Filmemacher, indem er uns diese wahre Geschichte in einem Film erzählt, und Maria, indem sie ihre Umgebung auf Fotos bannt. Aber DIE EWIGEN MOMENTE DER MARIA LARSSON ist kein cineastischer Essay zum Thema Film und Fotografieren. In erster Linie handelt er von einer mutigen Frau mit sieben Kindern, die ihren eigenen Weg findet, ohne aus dem Rahmen der Konventionen zu fallen. Und von diesen Konventionen, vom Leben in Schweden im frühen 20. Jahrhundert."

01. Dezember 2009 | DIE EWIGEN MOMENTE DER MARIA LARSSON • Kritik • moviepilot.de

Übersicht zum Film mit Bewertungen, Kommentaren und News.

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
17818 Filme,
69703 Personen,
5008 Trailer,
869 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,42239