| Regie | Jan Troell |
| Kinostart | 08.04.2010 |
Schweden, Anfang des 20. Jahrhunderts: Maria, eine junge Frau aus einfachen Verhältnissen, gewinnt in einer Tombola eine Fotokamera. Sie ist mit Sigfrid Larsson verlobt, einem ungelernten Arbeiter und jungen Kommunisten, der zwar harte Arbeit gewohnt ist, aber gerne ein Auge auf andere Frauen wirft und leider immer wieder dem Alkohol verfällt.
Nach der Heirat wird Maria schnell Mutter dreier Kinder; im Laufe ihres Lebens werden noch sechs weitere folgen. Angesichts des schmalen Einkommens ihres Mannes möchte Maria die unbenutzt in einer Ecke liegende Kamera gerne verkaufen, um mit dem Geld Lebensmittel für die Familie zu besorgen. Sie wendet sich daher an den Fotografen Sebastian Pedersen, genannt "Piff Paff Puff", der ihr jedoch rät, das Gerät zu behalten.
Obwohl die junge Frau keinen blassen Schimmer hat, wie man eine Kamera bedient, siegt die Neugierde auf das, was damit alles möglich ist. Da sie offensichtlich talentiert ist, versteht sie mit Piff Paff Puffs Hilfe schnell, wie man fotografiert. Sie entscheidet sich, ihren Gewinn zu behalten - eine Entscheidung, die ihr Leben nachhaltig beeinflussen wird.
DIE EWIGEN MOMENTE DER MARIA LARSSON basiert auf einer wahren Geschichte, aufgeschrieben von Agneta Ulfsäter. Der Film erzählt die Geschichte einer großen Frau aus kleinen Verhältnissen. Sie beleuchtet ein faszinierendes Schicksal zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf dem Hintergrund einer Epoche, in der die ganze Welt vor massiven Veränderungen steht, und in der Menschen mit starkem Lebenswillen und mit viel Energie daran gehen, ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen.
Copyright: Arsenal, Tübingen