Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

FROST/NIXON

FROST/NIXON

Regie Ron Howard
Kinostart 05.02.2009

Kritiken • FROST/NIXON

05. Februar 2009 | FROST/NIXON • Kritik • Berliner Zeitung

Packend nennt Bert Rebhandl den Film. "Mit einem einzigen, entscheidenden Satz macht der Brite David Frost sich zum Sprecher des amerikanischen Volkes. Dass er damit auch für uns alle spricht, ist ein Vermächtnis des Hollywood-Kinos, das uns US-amerikanische Präsidenten näher gebracht hat als viele europäische Politiker. In FROST/NIXON (FROST/NIXON Trailer) geht es um Ruhm oder Verbannung, aber auch um mögliche Versöhnung. Der Zeitpunkt, zu dem der Film in die Kinos kommt, wird kein Zufall sein. Denn in Texas sitzt nun ein Mann auf seiner Ranch, dem der Gedanke an sein Vermächtnis keine Ruhe lassen sollte. Wenn er diesen Gedanken denn fassen kann."

05. Februar 2009 | FROST/NIXON • Kritik • Die Tageszeitung

Laut Wilfried Hippen ist dies ein "Neo-Bush-Film, und trifft den Zeitgeist in den USA sehr genau. Und wenn man sieht, als was für ein imposanter und smarter Mensch Nixon hier noch in der Niederlage gezeichnet wird, kommt einem unwillkürlich in den Sinn, wie wenig Format George W. Bush dagegen hat."

04. Februar 2009 | FROST/NIXON • Kritik • Die Tageszeitung

Politisches Seemannsgarn oder doch ein bisschen revisionistisch, fragt Andreas Busche. "Es ist eine klassische David-gegen-Goliath-Konstellation, allerdings ohne deren heute beinah unschuldige Konnotation. Das Nixon-Interview war zynisches Kalkül; ein Umstand, den Ron Howard mit seiner sportiven Inszenierung geflissentlich herunterspielt. FROST/NIXON (FROST/NIXON Trailer) reanimiert vielmehr den US-amerikanischen Mythos vom Underdog, der seinem haushoch überlegenen Gegner gegen alle Erwartungen Paroli bietet: David Frost als Rocky Balboa. Wie ein Boxkampf ging das Nixon-Interview über 12 Runden."

23. Januar 2009 | FROST/NIXON • Kritik • film-dienst 03/2009

Holger Römers sieht einiges anders. Der Film und das Drehbuch von FROST/NIXON (FROST/NIXON Trailer) rehabilitieren "den Ex-Präsidenten zwar nicht, doch die Darstellung Frank Langellas und die Worte, die Paul Morgan ihm in den Mund legt, verleihen ihm doch eine tragische Größe, die deutlich mehr Sympathie weckt als Frosts glatter Charme."

20. Januar 2009 | FROST/NIXON • Kritik • critic.de

Laut Michael Kienzl ist dies ein Film geworden, dessen Augenmerk vor allem auf der Leistung seiner beiden Hauptdarsteller liegt. "Letztlich erzählt Ron Howard eine klassische David-gegen-Goliath-Geschichte und propagiert die typisch amerikanische Arbeitsmoral, nach der man selbst den aussichtslosesten Kampf gewinnt, wenn man es nur beharrlich versucht. FROST/NIXON (FROST/NIXON Trailer) ist demnach auch weder Geschichtsstunde noch gar politischer Film, sondern in erster Linie solide inszeniertes Schauspielkino ohne besondere Ecken und Kanten."

04. Januar 2009 | FROST/NIXON • Kritik • kino-zeit.de

Joachim Kurz ist erstaunt: "Tatsächlich sind es dann auch vor allem die Rededuelle und der Austausch verbaler Finten und Gemeinheiten, die den Reiz dieses Films ausmachen. Zugleich aber, und das ist zweifelsohne das große Verdienst dieses Films, zeigt Howard auch, wie viel Macht in der politischen Meinungsbildung den Medien zukommt. Die TV-Duelle zwischen dem Talkmaster und dem Ex-Präsidenten haben jedenfalls die Weichen gestellt für eine neue politische Streitkultur der damals noch jungen Medien-Demokratie."

03. Januar 2009 | FROST/NIXON • Kritik • programmkino.de

Laut Michael Meyns lässt sich der Film "nicht zu einfältigen Triumphposen hinreißen. Nixon wird nicht als verdammenswerte Figur geschildert, sondern als komplexe Person, die an den Anforderungen des Amtes scheiterte. Diese Ambivalenz ist die größte Qualität von FROST/NIXON (FROST/NIXON Trailer), dessen Einblicke in die Psyche eines Machtpolitikers interessante Parallelen zur heutigen Zeit bieten."

03. Januar 2009 | FROST/NIXON • Kritik • programmkino.de

Thomas Engel lobt die Darsteller. "Geboten wird das von Michael Sheen (David Frost), Frank Langella (Nixon) und Kevin Bacon (Nixons engster Berater Jack Brennan). Michael Sheen spielt unbekümmert scheinend, aber genügend durchtrieben. Frank Langella mimt – dabei mit äußerlicher Ähnlichkeit – unnachahmlich den Präsidenten. Kevin Bacon, der vergeblich das Schlimmste zu verhindert sucht, ebenfalls überzeugend. Es wäre kein Wunder, wenn für diese Leistungen Preise abfallen würden."

02. Januar 2009 | FROST/NIXON • Kritik • br-online.de

Margret Köhler sah eine brillante Performance mit geschliffenen Dialogen. "Das große Plus der Schauspieler: Sie versuchen nicht, die echten Personen in Mimik und Gestik nachzumachen, sondern verkörpern sie auf ihre Weise, ohne sie total zu verändern. Gedreht wurde an Originalschauplätzen wie Nixons kalifornischem Domizil in San Clemente und in Frosts damaliger Hotel-Suite. Ron Howard zeichnet nicht Gut und Böse, sondern die Grauzonen der Macht, in denen sich Nixon verfing, bisher der einzige Präsident der Vereinigten Staaten, der von seinem Amt zurücktreten und das White House in Schimpf und Schande verlassen musste. Ein Politdrama der Extraklasse."

01. Dezember 2008 | FROST/NIXON • Kritik • filmz.de

Linkzusammenstellung bei filmz.

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,70028