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THE WOMEN

THE WOMEN

Regie Diane English
Kinostart 11.12.2008

Kritiken • THE WOMEN

11. Dezember 2008 | THE WOMEN • Kritik • Berliner Zeitung

Bräsig und verlogen nennt Katja Lüthge das Remake. "Diese aufgesetzte natürliche Lässigkeit mutet im Fall von Meg Ryan überdies zynisch an. Ihr bis zur Unkenntlichkeit auf Jugend renoviertes Gesicht entzieht jeder Behauptung souveräner Selbstbestimmung die Glaubwürdigkeit. Noch unangenehmer mutet nur die Besetzung des männermordenden Working Girls Crystal Allen mit Eva Mendes an. Denn da sind sich THE WOMEN (2008) (THE WOMEN (2008) Trailer) unbedingt einig: Diese Latinas sollten wissen, wo ihr Platz ist."

11. Dezember 2008 | THE WOMEN • Kritik • Der Tagesspiegel

Christian Schröder ist enttäuscht. "Auch wenn die Frauen noch in deutlich expliziteren Worten miteinander streiten, reichen sie doch nie, nie an das Pointentempo und die Bissigkeit ihrer Vorfahrinnen heran, die im Vorspann des Originals als Leopardinnen und Löwinnen porträtiert worden waren. Und dass sich diese selbstbewussten Metropolenbewohnerinnen, die als Journalistin, Schriftstellerin oder Designerin Karriere gemacht haben, noch immer ausschließlich über ihre Männer definieren – daran kann heute nur glauben, wer davon ausgeht, dass der Storch die Babys bringt."

11. Dezember 2008 | THE WOMEN • Kritik • Die Tageszeitung

Nicht fies genug, findet Brigitte Werneburg die Damen. "Der temporeiche Witz des Originals von THE WOMAN (1939) kam eben daher, dass wir statt Freundinnen einer Upperclass-Gang verwöhnter Frauen begegneten. Ihrer privilegierten Ahnungslosigkeit und Arroganz kann selbst ein robustes Unterschichtenluder wie Marys Konkurrentin Crystal (Eva Mendez) nicht das Wasser reichen. Weil aber heute nicht mehr wie ehedem geraucht wird, weil keine Drinks in Folge gekippt und auch keine Bediensteten schikaniert werden, darf die Frauenriege grundsätzlich mit sich und der Welt einverstanden sein. Nur zu großer Form auflaufen, das darf sie, besser kann sie so natürlich nicht."

11. Dezember 2008 | THE WOMEN • Kritik • Frankfurter Rundschau

Für Michael Kohler wird hier die Emanzipation "vorhersehbar und lieblos eingefädelt. Überhaupt verläuft die Front hier nicht zwischen den Geschlechtern, sondern zwischen den sozialen Klassen. Das war schon bei George Cukor so, und wenn man sich anschaut, wie plump Diane English die Männer stehlende "Schlampe" aus der Parfümerie-Abteilung inszeniert, hat sich daran nichts geändert.

05. Dezember 2008 | THE WOMEN • Kritik • critic.de

Tobias Haupts sieht in den Klischees einen Vorteil für den Film. "Versteht der Zuschauer aber erst einmal dieses (vielleicht unbeabsichtigte) Spiel mit den Klischees und vermag sich darauf einzulassen, ohne mit verdrehten Augen leise in sich hineinzustöhnen, kann der Film Spaß machen – und wird somit fast schon zum postmodernen Ratespiel, ob sich die eigenen Klischeevorstellungen und die der Regisseurin decken. Zu ernst nehmen sollte man den Film dabei jedoch nicht, denn mehr als eine Bestandsaufnahme der zeitgenössischen filmischen Darstellung von Frauen-Klischees ist er nicht."

04. Dezember 2008 | THE WOMEN • Kritik • film-dienst 25/2008

Jörg Gerle kann den Klischees nichts abgewinnen. "Die hier präsentierten Klischees über das weibliche Geschlecht sind derart unreflektiert und plump in Szene und Worte gefasst, dass man fast glauben möchte, einen bewusst frauenfeindlichen Film vor sich zu haben. Dabei ist THE WOMEN (2008) (THE WOMEN (2008) Trailer) lediglich der Versuch, Erfolgsformate wie SEX AND THE CITY - THE MOVIE (SEX AND THE CITY - THE MOVIE Trailer) für das große Kino zu adaptieren. Dummerweise gibt es aber schon den Film zur Serie, und der macht in allen Belangen alles besser."

01. Dezember 2008 | THE WOMEN • Kritik • epd-film 12/2008

Für Anke Sterneborg tummelt sich auch der modernisierte Heldinnenjahrgang "zwischen Maniküre, Lingerieboutique und Modenschauen (wobei das Quartett aus heutiger Perspektive verblüffende Ähnlichkeiten zu den Kolleginnen im SEX AND THE CITY - THE MOVIE (SEX AND THE CITY - THE MOVIE Trailer)-Universum aufweist), doch sie wirken alles in allem erheblich weniger oberflächlich, um einiges emanzipierter und vor allem sehr viel sympathischer als das Originalensemble. Allerdings ist das komplexere Frauenbild nur um den Preis des bissigen Dialogwitzes der Vorlage zu haben, der nur noch ab und zu aufflackert. "

01. Dezember 2008 | THE WOMEN • Kritik • br-online.de

Eric Stahl kann dem Film nicht viel abgewinnen. "Der prägnante Einfall des Originals, dass im gesamten Verlauf des Films kein einziger Mann auf der Leinwand zu sehen ist, wurde beibehalten und sorgt anfangs tatsächlich für ein sanftes Schmunzeln. Ansonsten verpuffen die wenigen Anflüge von Originalität im Nirgendwo, und die Hauptfiguren bleiben dem Zuschauer seltsam fremd ... Alles in allem ist THE WOMEN (2008) (THE WOMEN (2008) Trailer) die einigermaßen gelungen modernisierte, aber allzu brave Neuverfilmung eines Klassikers, die vom Humor-, Sympathie- und Kultfaktor von SEX AND THE CITY - THE MOVIE (SEX AND THE CITY - THE MOVIE Trailer) (diesen Vergleich muss sich THE WOMEN (2008) (THE WOMEN (2008) Trailer) leider gefallen lassen) meilenweit entfernt ist. Hier perlt der Prosecco einfach nicht."

01. Dezember 2008 | THE WOMEN • Kritik • programmkino.de

Das entscheidende bleibt für Michael Meyns, dass in THE WOMEN (2008) (THE WOMEN (2008) Trailer) kein Frauenbild gezeichnet wird, dass sich in erster Linie über einen Mann definiert, aber auch kein extrem feministisches Gegenmodell aufgemacht wird. Diane English gelingt es in ihrem Filmdebüt einen vielschichtigen Blick auf die Frauen zu werfen, der bis auf einige Klischees am Rand, besonders bei den Nebenfiguren, bemerkenswert modern erscheint."

30. November 2008 | THE WOMEN • Kritik • filmz.de

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