Inhalt • TINTENHERZ
Mortimer "Mo" Folchart (Brendan Fraser) und seine 12jährige Tochter Meggie (Eliza Hope Bennett) begeistern sich für Bücher. Beide können Figuren aus Büchern zum Leben erwecken, wenn sie laut daraus vorlesen. Doch diese außergewöhnliche Gabe ist nicht ungefährlich: Immer wenn eine Romanfigur den Seiten entsteigt, muss ein realer Mensch in ihnen verschwinden. Das Buch namens "Tintenherz" sucht Mo seit Meggie drei Jahre alt war - damals nämlich ist ihre Mutter Resa (Sienna Guillory) in dieser mystischen Welt verschwunden.
Crew • TINTENHERZ
Regie: Iain Softley
Darsteller: Jennifer Connelly, Rafi Gavron, Jamie Foreman, Sienna Guillory, Andy Serkis ...
Verleih/Copyright: Warner Bros. Pictures
Kritik • TINTENHERZ • 11. Dezember 2008 • Der Spiegel
Faulen Zauber nennt Daniel Sander die ganze Sache. "So wurde viel Mühe darauf verwendet, die Vorzüge des Mediums Film hervorzuheben – mit einer liebevollen und detailreichen Ausstattung, die sich besonders im Dorf der Bösewichter um Capricorn in allen Facetten austoben durfte, und mit Effekten, die zumindest das haarsträubend unlogische, aber temporeiche Finale nahezu in Harry-Potter-Sphären heben. Doch abgesehen davon sieht alles nach einem eher halbherzigen Unterfangen aus, mehr nach einem Abhaken der Story-Eckpunkte als nach einer ernsthaften Filmfassung. Ohne große Aufregung stolpern die Figuren durch die teils sehr löchrige Handlung, als hätten sie Angst davor, dass es zwischendurch mal wirklich spannend werden könnte."