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LAKEVIEW TERRACE

LAKEVIEW TERRACE

Regie Neil LaBute
Kinostart 18.12.2008

Kritiken • LAKEVIEW TERRACE

18. Dezember 2008 | LAKEVIEW TERRACE • Kritik • Berliner Zeitung

Laut Bert Rebhandl ist der Film "von dem Bemühen geprägt, der Konstellation aus Vorurteilen und Schutzreflexen gerecht zu werden, die das Leben der besitzenden Klassen prägt. Aber dann kann Neil LaBute doch nicht anders, als einer Logik der Eskalation zu folgen, die das ursprüngliche Motiv trivialer macht: Denn zunehmend läuft LAKEVIEW TERRACE (LAKEVIEW TERRACE Trailer) auf eine Konfrontation zwischen zwei Männlichkeitsbildern hinaus. Die Ambivalenz, die der Film zu Beginn noch hatte, löst sich dabei auf. Neil LaBute kassiert seine kalkulierten Verstöße gegen die politische Korrektheit wieder ein, und organisiert einen Showdown von lächerlicher Wucht, vor dem Hintergrund des Infernos der kalifornischen Brände."

18. Dezember 2008 | LAKEVIEW TERRACE • Kritik • perlentaucher.de

Mehr als die Idee, ein wenig zu zündeln, hat der ganze Film nicht, kritisiert Ekkehard Knörer. "LAKEVIEW TERRACE (LAKEVIEW TERRACE Trailer) wäre gerne ein Film, der von den giftigen Resten des amerikanischen Rassismus erzählte. Vom Zorn des schwarzen Manns auf den privilegierten weißen Mann mit der scharfen schwarzen Braut. Von seinen Komplexen, seinem Hass, der Ventile sucht und auch findet. Aber das, was er sich so offensichtlich vorgenommen hat, misslingt dem Film, und zwar gründlich. Völlig unsinnig ist es, nur zum Beispiel, dem Cop Abe Turner eine Vorgeschichte zu geben, die seine Wut noch einmal individualbiografisch plausibilisiert. Warum auf diese Weise seine Wut wieder entschärft wird, muss unbegreiflich bleiben."

18. Dezember 2008 | LAKEVIEW TERRACE • Kritik • Neues Deutschland

Leider entscheidet sich der Regisseur laut Caroline M. Buck Caroline M. Buck am Ende für zu viele Lösungen und "verspielt in seinem letzten Drittel Laufzeit die interessante Ausgangsidee mit ihrem Mix aus farbvertauschtem Rassismus und der allgemeingültigeren Problematik festgefahrener Nachbarschaftsquerelen. Je näher aber der digital unterstützte Flächenbrand rückt, je weiter sich der unlöschbare Schwelbrand in der Seele des Polizisten in das soziale Gewebe der Nachbarschaft frisst, desto mehr verliert der Film an Interesse."

17. Dezember 2008 | LAKEVIEW TERRACE • Kritik • Der Spiegel

David Kleingers sah einen anspruchsvollen Thriller über das moderne Amerika. "Während der Konflikt immer weiter eskaliert, bleibt es lange Zeit dem Zuschauer überlassen, die Motive der Beteiligten auszuloten: Ist es ein Prinzipienstreit zwischen zwei unterschiedlichen Familienmodellen - hier das strenge Regiment des Polizistenvaters, dort das liberale Pärchen mit Aufstiegsambitionen? Ein außer Kontrolle geratener Hahnenkampf um das beste Männlichkeitsbild? Oder doch ein Fall von Rassismus? Es ist der Regie und den Drehbuchautoren David Loughery und Howard Korder hoch anzurechnen, dass sie sich keine einfache Sicht der Verhältnisse gestatten."

01. Dezember 2008 | LAKEVIEW TERRACE • Kritik • filmz.de

Linksammlung auf filmz.de

19. November 2008 | LAKEVIEW TERRACE • Kritik • critic.de

Über die Hälfte des Films bleiben die Gründe für Abels Rassismus im Unklaren und wirken gerade deshalb bedrohlich, stellt Michael Kienzl fest. "Das ändert sich jedoch schlagartig, als seine Haltung mit einem traumatischen Erlebnis aus der Vergangenheit begründet wird. Das Ungewisse und Vieldeutige der Figur wird plötzlich mit einer platten psychologischen Erklärung legitimiert. Das Spannende an LAKEVIEW TERRACE (LAKEVIEW TERRACE Trailer) ist zunächst, dass Neil LaBute versucht, einen in der Realität geerdeten Thriller zu inszenieren. Wenn der Film gegen Ende immer mehr abhebt, verliert er auch deutlich an Reiz."

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