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DER WEG NACH MEKKA

DER WEG NACH MEKKA

Regie Georg Misch
Kinostart 27.11.2008

Kritiken • DER WEG NACH MEKKA

27. November 2008 | DER WEG NACH MEKKA • Kritik • Berliner Zeitung

Notwendig nennt Christina Bylow den Dokumentarfilm. Der Filmemacher "bereiste die Lebensstationen Asads, suchte imaginäre Weggefährten und letzte Zeitzeugen, ohne sie jedoch auf diese Funktion zu reduzieren. Immer ist ihre Stimme eingebettet in ihre Lebensweise, die meist erbärmlicher ist, als die ihrer Vorfahren. ... Es ist eine große Reise, die dieser Film unternimmt, und man kann sich Georg Misch dabei wie einem umsichtigen Reiseführer anvertrauen. "Haben Sie Fragen", sagen solche Reiseführer nie. Sie haben selbst welche. DER WEG NACH MEKKA beschreibt eine Suche, die nach einer Fortsetzung verlangt."

27. November 2008 | DER WEG NACH MEKKA • Kritik • Die Tageszeitung

Heimelige Pilger-Romantik oder religiösen Kitsch muss man hier nicht fürchten, lobt Daniel Bax. "Regisseur Georg Misch ist auch kein Michael Moore, der lediglich eine vorgefasste These bebildert. Stattdessen nimmt er den Zuschauer mit auf eine faszinierende Reise zu den Bruchlinien unserer Zeit - zwischen Juden, Muslimen und "dem Westen", vor allem aber innerhalb der Religionen selbst. ... Rede und Gegenrede sind das Prinzip dieses Films, und in den gegenläufigen Ansichten über Asad wird dieser schillernde Intellektuelle lebendig."

20. November 2008 | DER WEG NACH MEKKA • Kritik • film-dienst 24/2008

Der Film überrascht Josef Lederle "überrascht mit einem Kaleidoskop verblüffend moderner Innenansichten der islamischen Welt, unter denen der Gender-Diskurs nur eine Konstante ist. ... Diskussionsrunden pakistanischer "Asadianer", Gespräche arabischer Schriftsteller oder ein Interview mit dem ehemaligen saudischen Ölminister unterstreichen, dass Pluralismus, Toleranz und Mäßigung grundlegende Forderungen des Islam sind und die Demokratie seine inhärente Regierungsform. Sie lassen aber auch erahnen, warum die islamischen Autokratien allen Grund haben, ihre Bevölkerung von solchen Gedanken abzuschotten."

01. November 2008 | DER WEG NACH MEKKA • Kritik • kino-zeit.de

Der Regisseur scheint ein Glückpilz zu sein, behauptet Peter Gutting. "Fast an allen Stationen trifft er auf ähnliche Begebenheiten. Überall begegnen ihm überraschende Situationen, die Schlaglichter werfen auf den Zustand unserer Welt: auf die Irrwege, die wir gehen, auf die verpassten Einsichten, denen wir uns verweigern, auf die Sturheit, mit der wir an unserem Unglück festhalten. Dabei ist es doch so: Die Blindheit und die Vorurteile, mit denen wir dem Islam begegnen, beruhen fast ausschließlich auf Unkenntnis. Wer macht sich schon die Mühe, sich näher mit dem Islam zu befassen? Wer interessiert sich für unterschiedliche Interpretationen und Meinungen? Dem lässt sich leicht abhelfen. Es muss ja gar nicht die Reise nach Mekka sein. Der Weg zur nächsten Kinoleinwand genügt völlig."

01. November 2008 | DER WEG NACH MEKKA • Kritik • programmkino.de

Für Michael Meyns steht fest: "Gerade in der heutigen Welt, sieben Jahre nach 9/11, ist solch eine Stimme, die sich nicht nur oberflächlich mit dem Islam beschäftigt, sondern zu ergründen sucht, was möglicherweise die ursprüngliche Intention des Koran war, enorm wichtig. Georg Misch suggeriert, das Asad solch eine Bedeutung haben könnte, das eine Beschäftigung mit seinen Gedanken und Schriften, zu einem besseren Verständnis der Religionen beitragen könnte. DER WEG NACH MEKKA ist ein guter Anlass die fast vergessene Person Muhammad Asad, neu zu entdecken."

01. November 2008 | DER WEG NACH MEKKA • Kritik • programmkino.de

Der Regisseur hat laut Thomas Engel "zu alledem wichtiges Kommentar-, Archiv- und Bildmaterial zusammengetragen, eine Fülle an Informationen, beispielsweise auch über die Entfernung der Fundamentalisten und Terroristen vom wahren Islam oder die verzerrte Wahrnehmung der muslimischen Welt im Westen. Misch bereiste dafür wie weiland Asad Israel, Palästina, Saudi-Arabien mit Mekka und seinem riesigen Pilgerumtrieb, das heutige politisch und religiös zerrissene Pakistan, New York, Marokko und schließlich Spanien."

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