Inhalt • GELIEBTE CLARA
Für Johannes Brahms und Robert Schumann war sie der Mittelpunkt der Welt: Clara Schumann. Im Jahr 1850 ist die berühmte Pianistin und Komponistin Clara Schumann (Martina Gedeck) mit ihrem Mann Robert Schumann (Pascal Greggory) und ihren Kindern auf dem Weg nach Düsseldorf. Nach vielen anstrengenden Jahren auf Tournee will Robert dort eine feste Stelle als städtischer Musikdirektor antreten.
Kritik • GELIEBTE CLARA • 02. Dezember 2008 • film-dienst 25/2008
Für Alexandra Wach ist der Film mehr als enttäuschend. "Weder geht trotz spekulativer Momente – etwa der Mutmaßung, dass Clara von dem laudanum-süchtigen Schumann verprügelt wurde – die komplizierte Anatomie der dreifachen Liebesgeschichte auf, noch fesselt das Porträt einer willensstarken Frau. Martina Gedeck ist gefangen zwischen mitfühlendem Verständnis und blasser Ohnmacht, zwischen mütterlicher Liebe und ungläubigem Erschrecken, wie fremd sie sich selbst unter der Last des lähmenden Kampfs zwischen Berufung und Verantwortung für andere geworden ist. Die Inszenierung gönnt ihr keinen feministischen Aufruhr."