Inhalt • BALKAN TRAFFIC
Von Berlin aus betreiben der Serbe Zoki (Vladimir Pavic) und der Bosnier Feti (Marko Pustisek) ein eigenartiges Geschäft: Sie helfen ihren Landsleuten, Verwandte in der Heimat zu begraben. Weil die legale Überführung von in Deutschland Verstorbenen auf den Balkan sehr teuer ist, setzen sie den "Kunden" auf die Rückbank ihres Autos, die Füße in Eis, und fahren ihn, getarnt als hoffnungslos betrunkenen Gastarbeiter, über die Grenze.
Kritik • BALKAN TRAFFIC • 01. Dezember 2008 • kino-zeit.de
Paul Collmar sieht dem Film viel Herzblut, aber wenig Geld an. BALKAN TRAFFIC "ist so übervoll mit Ideen, Einfällen, Skurrilitäten und auch lustvoll zelebrierten gegenseitigen Vorurteilen, dass man gut und gerne drei Filme damit hätte bestücken können. Das wirkt bisweilen sehr überdreht und reichlich an den Haaren herbeigezogen, doch die meiste Zeit über macht der Film richtig viel Spaß. Und das liegt auch an den Balkan Beats, die diesem turbulent-schrägen Road Movie den richtigen Drive geben. Auch wenn der Film an manchen Stellen zuviel des Guten will."