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MAX BILL - DAS ABSOLUTE AUGENMAß

MAX BILL - DAS ABSOLUTE AUGENMAß

Regie Erich Schmid
Kinostart 04.12.2008

Kritiken • MAX BILL - DAS ABSOLUTE AUGENMAß

09. Dezember 2008 | MAX BILL - DAS ABSOLUTE AUGENMAß • Kritik • Neues Deutschland

Marion Pietrzok lobt die Dokumentation. "Der Film verzichtet auf spektakuläre gestalterische Mittel, um die Vielfalt der Lebensetappen und künstlerischen Wege zu einem intellektuell faszinierenden und auch emotional berührenden Ganzen zu bringen. Ihm ist ein Ton der Sympathie beigegeben, der sich auf den Zuschauer überträgt. Und Schönheit, die am Anfang zitierte, stellt sich von allein ein, wenn die Kamera beispielsweise Architektonisches abtastet."

04. Dezember 2008 | MAX BILL - DAS ABSOLUTE AUGENMAß • Kritik • Berliner Zeitung

Laut Ingeborg Ruthe verzichtet der Film auf jedes Pathos. Er "erzählt anschaulich aus einem langen, reichen, wechselhaften Leben. Nicht die Chronologie liefert den Faden, sondern diesen Film prägt das Verknüpfen gerade der inneren, auf mehreren Ebenen miteinander verschränkten Zusammenhänge. Immer wieder - ob in Atelierszenen, auf Ausstellungen, auf Biennalen, beim Arbeiten für die von Bill 1950/51 gegründeten Ulmer Hochschule für Gestaltung - geht es um Bills absolutes Augenmaß und eine das 20. Jahrhundert als widersprüchlichste Spanne fassende Kunst."

02. Dezember 2008 | MAX BILL - DAS ABSOLUTE AUGENMAß • Kritik • film-dienst 25/2008

Für Esther Buss wirken einige Statements im Film erschreckend undifferenziert und schlichtweg banal. "In einer Szene rutscht der Film sogar auf Real-Life-Soap-Niveau: Angela Schmid Thomas ist hier auf dem Berliner Flughafen Tegel zu sehen, wo Bill 1994 starb; die Kamera beobachtet sie dabei, wie sie einen Strauß Sonnenblumen niederlegt – und das in einem Film, der das Private auf ein Minimum herunterfährt. Unangenehm stößt auch der Kulturkonservatismus am Ende des Films auf: Bill wird hier vereinfachend als Verfechter der Reduktion gegen eine auf Verschwendung und Überfluss basierende Postmoderne in Stellung gebracht."

01. Dezember 2008 | MAX BILL - DAS ABSOLUTE AUGENMAß • Kritik • kino-zeit.de

Dies ist ein Film für Fans, stellt Joachim Kurz fest. "An manchen Stellen allerdings gerät der Künstler in Erich Schmids Film dann doch zu einer überlebensgroßen Lichtgestalt, was mit Sicherheit auch dem direkten und sehr persönlichen Zugang durch Angela Schmid Thomas geschuldet sein dürfte. Manche Inszenierung der Verehrung des Künstlers durch seine Witwe berührt auf beinahe peinliche Weise. Und neben dem Chor der vielen Zeitzeugen, die allesamt Max Bill in den höchsten Tönen loben, bleibt keinerlei Platz für kritische Anmerkungen. Auch bei manchen Aussagen von Bills zweiter Ehefrau hätte man sich ein intensiveres Nachfassen gewünscht."

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