Inhalt • PARIS, PARIS
Mitte der 30er Jahre in Paris. Die Belegschaft des Musiktheaters "Chansonia" kämpft darum, das geschlossene Haus mit einer eigenen Show wieder zu eröffnen - allen voran die drei Freunde Pigoil (Gérard Jugnot), Milou (Clovis Cornillac) und Jacky (Kad Merad). Als Pigoil das Sorgerecht für seinen Sohn Jojo (Maxence Perrin) entzogen wird, bricht für den arbeitslosen Bühnenarbeiter eine Welt zusammen. Die Show muss zum Erfolg werden, denn nur so hat er eine Chance, seinen Sohn zurückzubekommen.
Kritik • PARIS, PARIS • 01. November 2008 • kino-zeit.de
Dem Zuschauer werden zwei Stunden Oberflächlichkeit serviert, kritisiert Beatrice Behn. "Keiner der Charaktere und Handlungsstränge vermag es so recht, Empathie oder wirkliches Interesse auszulösen. Alle bleiben skizzen- und klischeehaft gezeichnet, Überraschungsmomente entstehen leider nur durch die Unverständlichkeit der in ihrer Motivation nicht nachvollziehbaren Handlungen der Personen. Oder eben dem persönlichen Grad der Verwirrung des Zuschauers auf der Suche nach dem nur schwer auffindbaren roten Faden der Geschichte. Da hilft es auch wenig, dass Christophe Barratier den gesamten Film unter dem Denkmäntelchen des "poetischen Realismus" mit einem süß-kitschigen Zuckerguss aus Chansons und Pariser Romantik begießt."