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DEATH RACE

DEATH RACE

Regie Paul W. S. Anderson
Kinostart 27.11.2008

Kritiken • DEATH RACE

27. November 2008 | DEATH RACE • Kritik • Berliner Zeitung

Auf der Konsole seiner filmischen Möglichkeiten drückt Paul W. S. Anderson alle Knöpfe, schreibt Philipp Bühler. "Interessant wird dieser katastrophale Unsinn durch seine Top-Besetzung. In einer Orgie schamlos zelebrierter Männlichkeit darf der Männermann Jason Statham nicht fehlen. ... Die moralfreie Ehrlichkeit, mit der Paul W. S. Anderson sein Testosteron-Kino zusammensetzt, ist schon fast bewundernswert. Autoraserei mit hohem Blutzoll, Geschlechterkampf in seiner krudesten Form - Hauptsache es kracht. DEATH RACE (DEATH RACE Trailer) ist bedenklicher als jedes Videospiel, und für die anvisierte Zielgruppe ganz sicher ein Mordsvergnügen."

27. November 2008 | DEATH RACE • Kritik • Die Tageszeitung

Ekkehard Knörer sah Totfahren und Totgefahrenwerden. "Als badass des Bösen ist die Gefängnisleiterin Hennessey installiert, die zu spielen die mehrfach Oscar-nominierte Charakterdarstellerin Joan Allen sichtlich genießt. Hennessey geht lächelnd über Leichen und hält die Fäden in der Hand, so lange jedenfalls, bis sie ihr entgleiten. Regisseur Paul W. S. Anderson - noch ein Brite - hält das Tempo hoch und die Ironie, die dem Szenario nur geschadet hätte, meistens fern. Von ein paar allzu zynischen Momenten abgesehen, gibt DEATH RACE (DEATH RACE Trailer) Gas, macht Spaß und knallt rein."

27. November 2008 | DEATH RACE • Kritik • evolver.at

Selbst passionierte PS-Liebhaber werden den Film laut Marcus Wessel ermüdend finden. "Die optische Rasanz ist irgendwann aufgebraucht, worauf das hektisch geschnittene Renngeschehen seine Redundanz nicht länger verleugnen kann. Auch ist der Versuch, dem Geschehen noch schnell eine holprige Gesellschaftskritik unterzujubeln, letztlich zum Scheitern verurteilt. Man nimmt Paul W. S. Anderson einfach nicht ab, daß es ihm ehrlich darum ging, der menschlichen Sensationslust einen Spiegel vorzuhalten. Dafür verwendet sein Film einfach viel zu viel Zeit auf explizite Gewaltdarstellungen, die eben jenes Bedürfnis bedienen. DEATH RACE (DEATH RACE Trailer) bleibt zumindest für Fans des Genres ein halbwegs passabler Action-Reißer, ein Zwitter zwischen Exploitation-Kino und Videospiel. Nicht mehr und nicht weniger."

24. November 2008 | DEATH RACE • Kritik • critic.de

Für Rochus Wolff reduziert der Regisseur "seinen neuen Film auf geradlinige Action mit nicht allzu vielen Handlungspausen dazwischen. Ganz nebenbei und wohl eher unbeabsichtigt funktioniert DEATH RACE (DEATH RACE Trailer) dann aber eben auch als Kommentar zur Wirtschaftskrise. Die nur virtuell Wert schaffende Hennessy steht hier gegen den Malocher aus dem Stahlwerk – das ausbeutende Kapital gegen den ehrlichen Mann der Arbeit. Das ist so simpel wie der ganze Film und natürlich kein brauchbarer Ausgangspunkt für politische Analyse; als Ausdruck eines Lebensgefühls taugt es aber vielleicht doch."

20. November 2008 | DEATH RACE • Kritik • film-dienst 24/2008

Für René Classen machen die Rennszenen "gefühlte zwei Drittel des Films aus. Das Problem dabei ist, dass das Spektakel nicht spektakulär genug geraten ist. Schnelle Autos, die mit Maschinengewehren Jagd aufeinander machen, bieten über 105 Minuten nicht ausreichende Schauwerte. Wie bei realen Autorennen, müsste man mit einem bestimmten Fahrer mitfiebern, um das ewige Rundendrehen als spannend zu erleben. Doch die Gleichgültigkeit gegenüber den Figuren überträgt sich schnell auch aufs Publikum. Rennwagen, rohe Gewalt und ein Mann, dem Unrecht angetan wurde: Die Zutaten hätten für ein Action-B-Picture mit unterschwelligen Referenzen an die Gegenwart gepasst, doch Paul W. S. Anderson verspielt das Potenzial zugunsten eines grellen, zynischen Industrieprodukts."

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